Ein gemeinsamer Anfang

Geschrieben von Aythe am 14. Dezember 2009.

Ich bin vorhin von einer Freundin gefragt worden, wie man eigentlich als Dom einen neuen Sub aufnimmt. Nun eine genaue Faustregel gibt es dafür wohl nicht aber um ihre Frage zu beantworten wie ich das auf eine wie ich finde für beide Seiten schöne Art und Weise hand habe mag ich ihr eben einen kurzen Blogeintrag dazu schreiben.

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Duell bei Mondaufgang

Geschrieben von Tristan am 26. Oktober 2009.

Duellforderungen haben etwas wundervoll Symbolträchtiges. Das kann wohl niemand bestreiten, nicht wahr? Doch kaum jemand ist schon einmal gefordert worden – und hat eines bestanden. Das ist ja auch kein Wunder – schaut man sich einmal an, was es da gibt: Einen Handschuh vor die Füße geworfen zu bekommen ist eine Aufforderung zum Duell bis zum ersten Treffer. Lächerlich, nicht wahr? Und dann noch mit einem Degen! Ich meine – ein Degen! Das ist nicht einmal eine Waffe! Damit kämpft man nicht, damit tanzt man! *schüttelt den Kopf*

Einen Handschuh ins Gesicht zu bekommen fordert ein Duell bis zum Tod. So weit wollen wir doch nicht gehen, oder? Ein auf die Brust geworfener – das wäre bis zum ersten Blut. Ein wenig langweilig.

Nun – so standen wir vor gleich zwei Problemen. Wir wollten eine schönere Siegbedingung – und angemessene Waffen. Die Eingebung ereilte uns auf einem Mittelaltermarkt in Holland, am Stand eines Bogenmachers. Ganz viele Pfeilspitzen hatte er ausliegen – und wir suchten uns zwei wundervolle aus: 5 cm lang, aus schönem Stahl. Jeder von uns sollte daraus ein Messer bauen – mit den eigenen Händen, die Spitze anschleifen, und wir würden uns an einem besonderen Ort treffen, unter dem Mantel der Nacht – und unser Duell austragen.

Pfeilmesser

Nicht bis zum Tode. Nicht bis zum ersten Treffer oder zum ersten Blut. Sondern bis jemand von uns aufgibt. Weiterlesen »

Träume wahrmachen

Geschrieben von Tristan am 14. Oktober 2009.

Habt Ihr auch schöne Gedanken und Träume, die Euch immer wieder ereilen? Die Sehnsüchte auslösen und dazu führen, dass ihr verklärt lächelt und am liebsten gar nicht die Augen öffnen mögt? Natürlich – wer tut das nicht?

Bei mir, jedenfalls, drehen sich viele dieser Gedanken um Spiele und Situationen, in denen ich gern einmal wäre und – es mag Euch nicht überraschen, dass nicht wenige davon mit Spielen mit Macht und Hilflosigkeit zu tun haben. In irgendeiner pragmatischen Phase hinterfragte ich solche Momente einmal und dachte mir… ja – warum bleiben diese Dinge eigentlich Träume?

Natürlich – einige sind einfach unendlich romantisiert und unverwirklichbar… doch selbst die haben doch eine Essenz, die erfüllbar wäre. Und die anderen – von denen halten mich eigentlich nur Regeln der Gesellschaft ab, die ich mir gar nicht selbst auferlegen mag. Weiterlesen »

Poly… was?

Geschrieben von Tristan am 12. Oktober 2009.

Twitter ist doch ab und an ein wahrer Quell von Freude. Heute hat mich das Zebramädchen zum Lächeln gebracht, als sie schrieb:

Hatte ich eigentlich erwähnt, was für eine wunderbare Sache es ist, mehreren Menschen Platz in Herz und Bett geben zu können? <3

Man kann es gar nicht schöner ausdrücken, glaube ich – diese Art von Freiheit in einer Beziehung zu haben ist für mich unbeschreiblich schön und auch wichtig. Geworden – muss ich sagen. Wie wohl fast jeder, der in einer Beziehung ist, hatte ich lange Zeit die Meinung, dass man mit einer Person zusammen zu sein hat. Mit dieser teilt man dann ganz exklusiv einige erlesene Gefühle – und Betätigungen ;). Immer noch stimmen mir da viele Menschen zu – und es ist ja nichts Schlechtes daran… wir lebten viele Jahre unheimlich glücklich so, und hatten niemals das Gefühl etwas zu verpassen.

Wir sprachen aber darüber. Gerade, weil wir beide im jeweils anderen Menschen die „erste große Liebe“ fanden und kaum bis gar keine anderen Erfahrungen gemacht haben, versprachen wir uns, offen darüber zu sprechen, wenn die Neugier nach anderen Menschen etwas größer werden sollte. Weiterlesen »

Klischeewelten

Geschrieben von Tristan am 11. Oktober 2009.

„BDSM ist doch längst salonfähig!“ sagte mir einst ein Freund in einem abendlichen Gespräch bei einem Glas Rotwein. Und ich gab Ihm Recht – sah ich es doch selbst, mit eigenen Augen. Seit Jahren schon sind Szenen mit solchen Inhalten in vielen aktuellen Filmen – egal ob subtil oder explizit – zu sehen. Sogar in Serien und Soaps! Auch wer sich einmal online in einer Partnerbörse anmeldet darf inzwischen immer öfter nicht nur zwischen homo-, bi- und heterosexueller Ausrichtung wählen, sondern auch angeben, ob er eher dominante oder devote Vorlieben hat, ob er switcht oder … oder gar nichts damit anfangen kann.

Aber – um bei den filmischen Umsetzungen zu bleiben – was sieht man da wirklich? Eigentlich sind es doch in aller Regel Szenen, die nur Platzhalter sind, um auszudrücken, dass gerade etwas Unheimliches, Merkwürdiges geschieht – etwas, das abseits der Norm ist, etwas Unnormales, das beim Zuschauer ein Unbehagen auslösen soll.

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