Das erste mal ein einschnürendes Erlebniss

Geschrieben von krieczemyn am 21. November 2009.

Aus einer Einladung hin fuhr ich zu einem Anprobe-Erfühl-Test-Termin für Korsagen zu einem kleinen Produzenten hier in der Stadt. Es war ein doch recht spontaner Entschluss meinerseits und voller ungewissheit über die Dinge die mich dort erwarten könnten fuhr ich mit der Bahn und einem gewissen Kribbeln im Bauch zu der Veranstaltung. Was da nur auf much zukommen mag dachte ich noch bei mir und war schon fast am Ziel angekommen. Mittlerweile sogar schon mit kleinem Zittern in den Händen

Kaum im Laden angekommen habe ich mir die ausgestellten Stücke genauer angeschaut und dann ein Korsett anprobiert. Eins das über den gesammtn Oberkörper reichte und einen stolzen Preis hat. In meiner Vorstellung hatte ich zwar ein bisschen andere Vorstellungen von dem Gefühl im Korsett zu sein, aber in Realität war es für mich eine angenehme Enge, die ich an meiner Taillie die ganze Zeit leicht und beim tiefen Luftholen auch am ganzen Oberkörper spürte. Beim flachen Atmen ist es jedoch ein sehr angenehmes Gefühl am Körper und hat weniger von Drücken oder Quetschen, wie man es so kennt, da das Gefühl doch relativ gleichmäßig über eine große Fläche verteilt ist. Ein wenig wie eine enge, wohlige, unentfliehbare Umarmung, die mich umgab.
So eingeschlossen durchstöberte ich noch die anderen Modelle im Raum um ein Bild von den verschiedenen Stoffen zu erhalten. Auch probierte ich noch ein etwas “kürzeres” Korsett das nur bis zur Brust ging, aber ich habe mich gleich in mein Erstes verliebt. Und so glaube ich dass ich noch ein mal dorthin zurück kehren werden um eins für mich in Auftrag zu geben. Da nicht besonders viel an mir dran ist, wird es sogar noch enger als die Musterstücken die ich an hatte. Das war im Umfang 65.

Ob das denn immer alles gut geht?

Geschrieben von krieczemyn am 03. November 2009.

So langsam bekomme ich Sorgen, dass mit meinem Sub aus der Fernerziehung etwas nicht ganz stimmt. Er sagte er hätte vor mir schon drei andere Herren gehabt und sei mit ihnen unzufrieden gewesen. Jetzt ist es so dass ich mit ihm unzufrieden bin. Ich habe ihn bisher eher Alltagsquälereien auferlegt, kaltes Duschen etc. um zu sehen, in wie Weit er mir folgt.
Nun aber da wir am Anfang über seine Tabus geschrieben haben, und dabei nur zwei Dinge gefallen sind, bin ich um so enttäuschter von seiner Verweigerung der aktuellen Wochenaufgabe. Er hat in der Öffentlichkeit eine gänzlich unperverse Aufgabe zu erledigen. Sie hat zwar etwas mit den Dingen zu tun, die er nicht von sich aus machen würde, aber es ist eine einfache Aufgabe. Er weigert sich noch und Ich weiß nur nicht genau ob es ein künstliches Aufbauschen ist oder sein Ernst, da er immer wieder versucht mir Bedauerungsäusserungen vorzuspielen.
Aber ich mag es zuzusehen, wie er sich dem Ende seiner zur Verfügung stehenden Zeit mit vollen Segeln nährt und somit auch den damit verbundenen Konsequenzen.
Ich hoffe damit eine Art Furcht zu erzeugen. Daher kommt auch eine “Erlösung durch sofortiger Strafe (wie er sich es vorstellt) gar nicht in die Tüte, wir sind schließlich nicht bei “Subbi-Wünsch-Dir-Was” oder “Top den Top!”.

Da ich denke, dass er eine falsche Vorstellung hegen könnte, davon was einen Sklaven ausmacht, werde ich vorerst meine Aufgaben so gestalten, dass diese bewusst wenig mit der direkten, körperlichen Bestrafung zu tun haben. Welche er sich erhofft und die zu einem Lustgewinn für ihn führen könnten. Schließlich ist er Mein und hat seine Ansprüche zurück zu stellen.
Wenn er erst einmal sein wirklichen Gehorsam zeigt kann ich auch im Gegenzug auf seine Wünsche bzw. Vorlieben eingehen.
Ich bin gespannt wie er das schafft und, ob nicht vielleicht alles früher ein Ende findet, als er sich das vorstellt. Zuckerbrot und Peitsche mal anders;)
Mal sehen ob er wenigstens seine Tagesaufgabe für heute in einem angemessenen Umfang erledig hat oder er vielleicht versucht mich zu veralbern.

Rache ist süß. Ich hoffe er hat gute Zähne.

Fahrstuhlmusik, Poetisches und Porngrind…

Geschrieben von Aythe am 29. Oktober 2009.

Sessions und Musik… Eine wirkliche Geschmackfrage ob man während seiner Sessions Musik im Hintergrund laufen haben mag. Die eine Seite meiner Freunde war wirklich angetan und sagte mir, dass sie selbst Musik dabei bevorzugen würden. Weil sie Atmosphäre aufbaut und Stimmungen schafft. Ein Dom ließ verlauten das er sich mit Musik sicherer fühlen würde, während es für den Sub ein angenehmer zusätzlicher Sinneseindruck sein kann. Die Gegner von Musik während Sessions halten dagegen das sie ohnehin nichts davon mitbekommen würden und gerade “typische Playpartymusik” (Him, Rammstein…) sie sogar abstoßen würde. Es ist also schwierig den richtigen Weg für Beide (oder Drei, oder Vier oder Viele – je nachdem wer alles mitspielen darf ^^) zu finden….

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Und wie heißt du?!

Geschrieben von krieczemyn am 29. Oktober 2009.

Zu einem Spiel gehören auch passende Namen, und da meines grade begonnen hat ist nun der Zeitpunkt gekommen einen Namen für meinen neuen Untergebenen zu finden. Nach einigen querlesen durch verschiedenen Seiten habe ich dazu auch mehrere Anregungen  gefunden, wie ich meinen Sklaven etwas passendes geben kann. Grundlegend überlegte ich mir ob ich ihm nicht lieber einen Anonymen gebe  um damit den Verlust seiner Identität zu unterstreichen. Da gibt es dann die Möglichkeit mit Zahlen, vielleicht auch lose Buchstabenkombinationen, ein bisschen wie im Knast und ist sicherlich eine Möglichkeit für harte Spielart. Aber da ich meinen Sklaven doch etwas Identität verleihen möchte, suchte ich nach einem richtigen Namen. Die einfachste, aber unkreativste Möglichkeit ist es einfach den Namen zu nehmen, der schon vorher zu ihm gehört hat, also von seinem vorherigen Meister. Da ich aber ihn von allem “alten” befreit haben möchte kam mir auch das nicht im Sinn. Nach einigen überlegen war mir klar dass für mich ein ganz alltäglicher Name wie aus einem Namenskatalog den man für Neugeborene verwendet nicht in Frage käme, und so schaute ich mir an, wie historisch Sklaven zu ihren Namen gekommen sind. So wurden z.b. bei afrikanischen Sklaven meist Rufnamen verwendet, die einen beschreibenden Charakter haben, so etwas wie “Langhals”, “Giftkopf” oder “Krummer”. Da ich noch nicht all zu viel über ihn wusste forschte ich weiter und bin bei den nächsten Sklavenhaltern in unserer Weltgeschichte stehen geblieben. Den Römern. Und da sie ja auch sehr viel unseres Kontinentes bevölkerten konnte ich mich auch mit den Gedanken anfreunden. Sie hatten damals auch Rufnamen, die sich jedoch in die Namen ihrer Besitzer änderten, wenn sie aus dessen Diensten entlassen wurden. Nun durchstöberte ich Auflistungen von historisch, altrömischen Namen, und habe jetzt den passenden gefunden: Furius.

Der Neue

Geschrieben von krieczemyn am 28. Oktober 2009.

So schnell kann es manchmal gehen, dass man Dinge tut die man nicht großartig plant. So hat auch am gestrigen Tag ein Sub seinen Top gefunden, nichts weltbewegendes, aber für Beide doch ein besonderer Moment. Für mich ist es mein erster Fern-Sub und von daher bin ich schon jetzt gespannt, wie sich die Situation entwickelt.
Als wir mit einander geschrieben haben ist es eher als spaßige Idee entstanden,
jedoch habe ich recht schnell gefallen daran gefunden Herr über ein mir unbekannten Menschenzu werden und doch auch Einfluss auf ihn auszuüben. Weiterlesen »

Duell bei Mondaufgang

Geschrieben von Tristan am 26. Oktober 2009.

Duellforderungen haben etwas wundervoll Symbolträchtiges. Das kann wohl niemand bestreiten, nicht wahr? Doch kaum jemand ist schon einmal gefordert worden – und hat eines bestanden. Das ist ja auch kein Wunder – schaut man sich einmal an, was es da gibt: Einen Handschuh vor die Füße geworfen zu bekommen ist eine Aufforderung zum Duell bis zum ersten Treffer. Lächerlich, nicht wahr? Und dann noch mit einem Degen! Ich meine – ein Degen! Das ist nicht einmal eine Waffe! Damit kämpft man nicht, damit tanzt man! *schüttelt den Kopf*

Einen Handschuh ins Gesicht zu bekommen fordert ein Duell bis zum Tod. So weit wollen wir doch nicht gehen, oder? Ein auf die Brust geworfener – das wäre bis zum ersten Blut. Ein wenig langweilig.

Nun – so standen wir vor gleich zwei Problemen. Wir wollten eine schönere Siegbedingung – und angemessene Waffen. Die Eingebung ereilte uns auf einem Mittelaltermarkt in Holland, am Stand eines Bogenmachers. Ganz viele Pfeilspitzen hatte er ausliegen – und wir suchten uns zwei wundervolle aus: 5 cm lang, aus schönem Stahl. Jeder von uns sollte daraus ein Messer bauen – mit den eigenen Händen, die Spitze anschleifen, und wir würden uns an einem besonderen Ort treffen, unter dem Mantel der Nacht – und unser Duell austragen.

Pfeilmesser

Nicht bis zum Tode. Nicht bis zum ersten Treffer oder zum ersten Blut. Sondern bis jemand von uns aufgibt. Weiterlesen »

Träume wahrmachen

Geschrieben von Tristan am 14. Oktober 2009.

Habt Ihr auch schöne Gedanken und Träume, die Euch immer wieder ereilen? Die Sehnsüchte auslösen und dazu führen, dass ihr verklärt lächelt und am liebsten gar nicht die Augen öffnen mögt? Natürlich – wer tut das nicht?

Bei mir, jedenfalls, drehen sich viele dieser Gedanken um Spiele und Situationen, in denen ich gern einmal wäre und – es mag Euch nicht überraschen, dass nicht wenige davon mit Spielen mit Macht und Hilflosigkeit zu tun haben. In irgendeiner pragmatischen Phase hinterfragte ich solche Momente einmal und dachte mir… ja – warum bleiben diese Dinge eigentlich Träume?

Natürlich – einige sind einfach unendlich romantisiert und unverwirklichbar… doch selbst die haben doch eine Essenz, die erfüllbar wäre. Und die anderen – von denen halten mich eigentlich nur Regeln der Gesellschaft ab, die ich mir gar nicht selbst auferlegen mag. Weiterlesen »

Poly… was?

Geschrieben von Tristan am 12. Oktober 2009.

Twitter ist doch ab und an ein wahrer Quell von Freude. Heute hat mich das Zebramädchen zum Lächeln gebracht, als sie schrieb:

Hatte ich eigentlich erwähnt, was für eine wunderbare Sache es ist, mehreren Menschen Platz in Herz und Bett geben zu können? <3

Man kann es gar nicht schöner ausdrücken, glaube ich – diese Art von Freiheit in einer Beziehung zu haben ist für mich unbeschreiblich schön und auch wichtig. Geworden – muss ich sagen. Wie wohl fast jeder, der in einer Beziehung ist, hatte ich lange Zeit die Meinung, dass man mit einer Person zusammen zu sein hat. Mit dieser teilt man dann ganz exklusiv einige erlesene Gefühle – und Betätigungen ;). Immer noch stimmen mir da viele Menschen zu – und es ist ja nichts Schlechtes daran… wir lebten viele Jahre unheimlich glücklich so, und hatten niemals das Gefühl etwas zu verpassen.

Wir sprachen aber darüber. Gerade, weil wir beide im jeweils anderen Menschen die “erste große Liebe” fanden und kaum bis gar keine anderen Erfahrungen gemacht haben, versprachen wir uns, offen darüber zu sprechen, wenn die Neugier nach anderen Menschen etwas größer werden sollte. Weiterlesen »

Klischeewelten

Geschrieben von Tristan am 11. Oktober 2009.

“BDSM ist doch längst salonfähig!” sagte mir einst ein Freund in einem abendlichen Gespräch bei einem Glas Rotwein. Und ich gab Ihm Recht – sah ich es doch selbst, mit eigenen Augen. Seit Jahren schon sind Szenen mit solchen Inhalten in vielen aktuellen Filmen – egal ob subtil oder explizit – zu sehen. Sogar in Serien und Soaps! Auch wer sich einmal online in einer Partnerbörse anmeldet darf inzwischen immer öfter nicht nur zwischen homo-, bi- und heterosexueller Ausrichtung wählen, sondern auch angeben, ob er eher dominante oder devote Vorlieben hat, ob er switcht oder … oder gar nichts damit anfangen kann.

Aber – um bei den filmischen Umsetzungen zu bleiben – was sieht man da wirklich? Eigentlich sind es doch in aller Regel Szenen, die nur Platzhalter sind, um auszudrücken, dass gerade etwas Unheimliches, Merkwürdiges geschieht – etwas, das abseits der Norm ist, etwas Unnormales, das beim Zuschauer ein Unbehagen auslösen soll.

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Die Lust am Schmerz…

Geschrieben von Aythe am 11. Oktober 2009.

Ich bin Sadistin. Ich empfinde Lust daran “andere Menschen zu demütigen, zu unterdrücken oder ihnen Schmerzen zuzufügen”. Nach weit verbreiteter Meinung werden Menschen wie ich entweder im Alltag unterdrückt, haben Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl oder sind ganz einfach psychisch krank.

Wenn mich jemand fragt “Warum liebst du es deinem Gespiel weh zu tun?” fallen die Antworten je nach Fragendem sehr unterschiedlich aus… Weiterlesen »