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		<title>Lob und Tadel</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 20:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spielzeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ein neues Spielzeug! Nun - ich habe es schon e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein neues Spielzeug! Nun &#8211; ich habe es schon eine Weile, aber es ist so besonders und ermöglicht so viele lustige Dinge und Situationen, dass ich darüber kurz schreiben mag. Es heißt &#8220;Lob und Tadel&#8221; und ich habe es auf Empfehlung <a href="http://lederundspitze.de/lob-und-tadel/06/2010/" target="_blank">der lieblichen Kuro</a> gefangen.</p>
<p>Es ist ein funkgesteuertes Elektroschockgerät und Vibro-Ei. Das Opfer trägt zwei Elektro-Pads und darf sich bei Bedarf das Vibro-Ei einführen und der Dom (oder die &#8211; je nach dem :) ) bekommt den Sender. Die Intensität und Frequenz von beidem lässt sich je nach Bedarf direkt an der drahtlosen Fernbedienung einstellen und dann kann der Spaß beginnen.</p>
<p>Wenn man es geschickt anstellt, kann man damit in der Öffentlichkeit spielen &#8211; und umstehende Vanillas bekommen gar nichts mit. Also &#8211; nicht direkt &#8211; höchstens von der Demut des Subs. Wir haben das ausgiebig getestet und waren begeistert :) Bei bravem Verhalten kann man das Opfer mit dem Vibro-Ei belohnen &#8211; aber &#8230; das Spaßige sind doch die Elektroschocks: Die muss man gar nicht so oft einsetzen wie man denkt, denn schon nach ein paar Anwendungen wird das Opfer ganz brav weiteren Befehlen ohne Widerworte folgen, denn das Gefühl kann wirklich gemein sein :)</p>
<p>Es ist kaum zu glauben, was das Gerät aus so ein paar kleinen Batterien herausholt: Das Gefühl reich von einem kaum merklichen Zucken stufenlos hinaus bis zur Stärke eines Weidezaunes und so weit darüber hinaus, dass selbst meine Lieblingsgespielin zusammenbrach und auf die Knie sank. Und irgendwann nehmen Respekt und Angst davor so weit überhand, dass man einen ganz wohlerzogenen Sub hat :)</p>
<p>Die Situationen, in denen wir das Spielzeug ausprobiert haben, waren bisher halt genau das: Momente, in denen wir von Vanillas umgeben waren und trotzdem spielen wollten &#8211; aber schon nächste Woche werde ich schauen, wie es sich auf einer bdsm-Party als Bereicherung verwenden lässt. Als Alternative zu einer Kette am Halsband.</p>
<p>Das wundervolle ist, dass der Sub nicht merkt, wann es ihn trifft &#8211; und es auch keine möglichkeit gibt, den Effekt abzumindern, wie es bei Schlägen der Fall wäre. Die einzig wirksame Vermeidungsstrategie ist &#8230; brav sein. Das wird lustig werden :)</p>
<p>Fangen könnt ihr <a title="Lob und Tadel bei Radiotoy" href="http://www.radiotoy.de/produkte.php" target="_blank">das wundervolle Spielzeug bei radiotoy</a> &#8211; ein Schnäppchen ist es natürlich nicht doch &#8230; nun &#8211; ich habe es nicht bereut :)</p>
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		<title>Die Belohnung</title>
		<link>http://celticnights.de/2010/07/die-belohnung/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 20:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe Zeichen, das wisst ihr, oder? Damit meine ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe Zeichen, das wisst ihr, oder? Damit meine ich Symbole &#8211; kleine Dinge die Eingeweihten mehr bedeuten als man auf den ersten Blick erkennt, Handlungen die einen Subkontext haben und Worte, die Freunden unscheinbar erscheinen &#8211; mir aber weiche Knie machen.</p>
<p>Tja &#8211; und ich liebe Zeichen in einem anderen Sinne. Ich liebe es, gezeichnet zu sein &#8211; von Menschen, die mir und denen ich viel bedeute(n). Und ganz besonders unwiderstehlich-aufregend sind solche, die nicht verblassen, nicht verwaschen &#8211; mich niemals loslassen und mich auf ewig zieren.</p>
<p>Tätowierungen mögen Euch in den Sinn kommen &#8211; doch da gibt es ein Problem: Ich schätze es sehr, solche Symbole aus der Hand des Menschen zu empfangen, dem ich so nahe stehe &#8211; mit dem ich verbunden sein mag. Und die wenigsten Menschen können tätowieren &#8211; oder haben die Ausrüstung dazu. Aber ich bin ein glückliches Geschöpf &#8211; denn meine Gespielin hat es in Ihrem Leben gemeistert, Metall und Feuer zu beherrschen.</p>
<p>Und so fand ich mich schon im vergangenen Jahr von Seilen und einem eisernen Bettgestell bewegungsunfähig festgehalten, als sie geduldig mit zwei Zangen neben mir saß und Kupferdraht zu lieblich gewundenen Formen bog. Sie wurden in einer Flamme knisternd-glühend erhitzt, dann griff sie in mein Haar, hielt mich fest und ließ das Metall auf meine Haut nieder. Bogen um Bogen malte sie so ein wundervoll verwundenes Muster auf meinen Arm &#8211; tiefschwarz brannte es sich in die Haut &#8211; und sie war überrascht, wie still ich hielt &#8211; und ich war stolz.</p>
<p>Nach dem Tag in Ihren Händen, versprach sie mir, das Muster weiter zu malen. Sieben neue Linien durften es werden &#8211; sie schlossen sich wundervoll fließend und nahtlos an die Bestehenden an.</p>
<p><a href="http://celticnights.de/wp-content/uploads/2010/07/Mobile-Photo-21.06.2010-11-35-51.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-166" title="Mein Branding - kurz nach der Vollendung des zweiten Teils." src="http://celticnights.de/wp-content/uploads/2010/07/Mobile-Photo-21.06.2010-11-35-51-300x225.jpg" alt="Mein Branding - kurz nach der Vollendung des zweiten Teils." width="300" height="225" /></a>In ganz entspannter, trauter Atmosphäre, gehalten von Ledermanschetten und Seilen, lag ich erneut dort und in einem mystisch-rituellen Zauber begann Sie Ihr Gemälde. Ich erschauerte dabei &#8211; mehr als sieben Mal, denn für die längeren Stücke musste sie mehrmals ansetzen. Ganz liebevoll bog sie die Drahtstücke, Eins um&#8217;s Andere, und verbrannte lächelnd meine Haut.</p>
<p>Auf dem Bild sieht man die neuen Stücke &#8211; geschwärzt und tief eingebrannt, neben dem alten, das ausgeheilt und eigentlich erhaben und weiß, jetzt durch die Hitze der neuen Linien aber gerötet ist.</p>
<p>Die letzten Linien, die fast auf der Schulter saßen, ertrug ich tapfer im Schneidersitz &#8211; ganz still sitzend, ohne mich in Seile fallen lassen zu können &#8211; und ohne mich zu bewegen. Oh, ich liebe diese Art von &#8220;Schmerz&#8221; &#8211; ich liebe Feuer, ich liebe glühendes Metall &#8211; so viel mehr als Wachstropfen &#8211; ich genieße es, wie sich die beißende Hitze in meine Haut frisst, wie sie unscharf wird, sich ausbreitet und in ein wohliges Pochen übergeht.</p>
<p>Ich liebe den Aspekt, dass es ewig zu sehen sein wird &#8211; doch wenn ich mich nicht bremse, oder meine Gespielin diese Kunstwerke an schwer zu erfüllende Bedingungen knüpft, werde ich irgendwann aus Sucht davon übersät sein.</p>
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		<title>Romantik</title>
		<link>http://celticnights.de/2010/06/romantik/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 22:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Romantik ist mir sehr wichtig. Meine Partnerin würde s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Romantik ist mir sehr wichtig. Meine Partnerin würde sagen, mein Sinn für Romantik sei morbide und merkwürdig und fernab der eigentlichen Bedeutung des Wortes &#8211; doch ich fühle mich sehr wohl damit. Rosen sind romantisch, solange sie Dornen haben. Und Blut ist es. Ja. Und fast alle Symbole die diesen wundervollen Zustand vereinen, kamen in einem unschuldigen Wunsch zusammen, den mir meine Gespielin nach unserem Stadtspaziergang erfüllte.</p>
<p>Wir saßen gemeinsam am steinernen Tisch im Wohnzimmer und schnitten das Bündel mit den 20 roten Rosen auf. Taufrisch waren sie noch, trotzdem ich sie so lange getragen hatte (Ich glaube, für einen &#8220;Wolle Rose kaufen?&#8221; &#8211; Typen gehalten zu werden war mir am Ende noch peinlicher als mein Make-Up). Wir sortierten sie nach Schönheit der Blüten &#8211; sortierten auf diese Art 4 Stück für meine Gespielin aus. Vier, die hübsch und Ihrer würdig waren&#8230;<span id="more-157"></span></p>
<p>Danach folgen die drei mit dem meisten und gemeinsaten Dornen &#8211; und die restlichen 13 wurden zu einem Strauß zusammengefasst.</p>
<p>Und dann sollte sich ein lang gehegter Traum erfüllen. Meine Gespielin trug ein wunderschönes langes Kleid &#8211; in schwarz &#8211; dazu brachten mich Ihre helle Haut und ihr feuerrotes Haar zum Schwärmen als ich mich an einen Pfeiler stellte und unnachgiebig daran angebunden wurde. Es sollte ja kein Zurück mehr geben :)</p>
<p>Mein Rücken und mein Hintern waren schutzlos, als sie verspielt nach einer Rose griff, mir mit der taubenetzten Blüte über den Rücken strich und dann zuschlug. Fast spielerisch suchte sie nach dem richtigen Winkel, der richtigen und effektivsten Haltung der Rose &#8211; und es fühlte sich neu und überwältigend nah und intensiv an &#8211; doch sie schien enttäuscht. Die Spuren fehlten! Wie schade &#8211; dabei liebe ich es über alles, Spuren von Ihr zu tragen&#8230;</p>
<p>Eine Atempause vergang und dann begann, Blut aus ganz feinen Kratzern auf meinem Rücken zu rinnen. Sie strich darüber, fing einen Tropfen auf und ließ ihn mich kosten und wir konnten beide nicht anders als selig zu lächeln :) Sie fing sich recht schnell wieder, griff nach dem Strauß aus 13 Blumen und führte ihr Werk fort.</p>
<p>Ich war im Himmel. Die Natur von wundervollen Situationen ist für mich immer besonders betörend &#8211; aber hier kam noch die Symbolik der Rosen und Ihre geschickten Schläge und das unbeschreibliche Gefühl der Blätter und Dornen, der Ungewissheit des Gefühls, das der nächste Schlag verursachen mag und der Gewissheit der wundervollen Kratzer und Rinnsale die er malen würde hinzu dass ich von einem Taumel in den anderen gelangte und die Zeit zwischen den Schlägen fast unmenschlich lang werden konnte. Ich habe es noch niemals erlebt, ein Spiel bei dem es um Schläge geht so unendlich zu genießen.</p>
<p>Ein paar Dornen riss ich den Rosen aus, sie blieben in meinem Rücken stecken &#8211; und um mich stiller zu halten steckte sie gemeinerweise auch einmal eine Rose zwischen meinen nackten Körper und den Pfeiler &#8211; wohl weil ich mich ihr bei schnell aufeinanderfolgenden Schlägen zu weit an den Pfeiler schmiegte &#8211; und fast traurig war ich, als sie inne hielt und strahlte und davon schwärmte wie schön die Spuren wären und dass ich mich selbst überzeugen durfte.</p>
<p>Als ich wenig später losgebunden war, war ich überwältigt &#8211; ich flog mit mehr Endorphinen als Sauerstoff im Blut noch eine Ewigkeit danach &#8211; und als ich in den Spiegel, über die vielen kleinen Wunden und Kratzer schaute &#8211; da fand ich mich schön.</p>
<p>Und das, obwohl ich weitaus zerschundener aussah als die Rosen nach unserem Spiel. Obwohl? Eher &#8220;weil&#8221;.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-159" title="rosenboden" src="http://celticnights.de/wp-content/uploads/2010/06/rosenboden.png" alt="" width="520" height="390" /></p>
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		<title>Neue Weiten</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 20:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf das vergangene Wochenende haben wir uns schon Monat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf das vergangene Wochenende haben wir uns schon Monate davor gefreut: Es stand wieder ein Tausch an. Ich durfte zu meiner Spielfreundin, und meine Partnerin bekam Besuch von ihrem Gespielen und wir hatten viel vor :) Inspiriert von <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=https%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb%5Fsb%5Fss%5Fi%5F0%5F27%26y%3D0%26field-keywords%3Ddie%2520schwarzen%2520juwelen%2520anne%2520bishop%26url%3Dsearch-alias%253Daps%26sprefix%3DDie%2520schwarzen%2520Juwelen%2520Anne%2520&amp;site-redirect=de&amp;tag=franhart-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" target="_blank">einer Buchserie</a> hatte die zauberhafte Frau, die ich besuchen durfte, Ihre dominante Seite lieben gelernt und wollte sie gern einmal als sie selbst ausleben &#8211; als Sie selbst. Nicht in einer Rolle, wie ich <a href="http://celticnights.de/2009/12/eine-zeitreise/" target="_blank">das schon einmal sehr genossen</a> habe, sondern so wie wir uns kennen. Spielen mit echten Gefühlen, Reaktionen, Wünschen &#8211; kein Verstecken hinter Masken. Ich fand die Idee wundervoll und zitterte &#8211; ich kenne Ihre Fantasie und Kreativität ja &#8211; schon erwartungsvoll.</p>
<p>Am ersten Abend waren wir beide noch geschafft vom Tage &#8211; wir haben fein zusammen gegessen und ganz viel erzählt. Mir ist diese Frau so wichtig und teuer &#8211; uns verbindet weit mehr als die Spiele mit Macht es tun könnten &#8211; wir sind uns seelisch unheimlich nahe, so dass wir aneinandergekuschelt auf dem Sofa lagen und bis spät in die Nacht erzählten &#8211; und dann zu Bett gingen.</p>
<p>Am nächsten Tag nach dem Frühstück begann ihr Spiel. Sie hatte sich vorher schon viele Gedanken darüber gemacht, wie sie mich wohl motivieren könnte. Mit Druckmitteln, mit Schmerzen, mit Gewalt? Nun &#8211; das hätte sicher funktioniert, aber ihr ist etwas anderes eingefallen. Denn vor einiger Zeit hatte sie mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt: Von Ihr gezeichnet zu werden. Das hat sie in Form eines Brandings getan. Eines, das sie Stück für Stück selbst ersonnen, die Elemente aus Kupferdraht geboten und nach und nach auf meinen Oberarm gebrannt hat. Das war ein so überwältigendes Ereignis &#8211; und seit dem vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens einmal selig lächelnd darüberstreiche.<span id="more-155"></span>Aber wer mich kennt, kennt auch meine Gier &#8211; und ich wollte mehr davon :) Die Form ließ es zu, dass man es erweitern konnte &#8211; und so zitierte sie mich zu sich, ich kniete mich neben Sie aufs Bett und sie begann, mit einem Edding Linien um das schon eingebrannte Muster auf meine Haut zu malen. Sie hatte hohe Ansprüche, es sollte perfekt werden &#8211; und so hielt ich ganz still und durfte es am Ende betrachten: Im Spiegel sah ich, wie harmonisch sie das Muster erweitert hat und strahlte sie glücklich an. Dann kamen Ihre Bedingungen:</p>
<p>Ich musste Ihr einen Tag lang gehorsam folgen &#8211; brav sein, demütig, leidensfähig und als Belohnung würde sie mir am Abend die neuen Muster schenken &#8211; sie dort in die Haut brennen, wo jetzt nur die gemalten Striche waren. Für jeden Fehltritt aber würde sie einen Strich wegwischen &#8211; und das schöne Muster würde kleiner werden und auseinanderfallen.</p>
<p>Ich kann mir keinen perfekteren Anreiz vorstellen und beschloss innerlich, es nicht so weit kommen zu lassen.</p>
<p>Es fiel mir auch nicht schwer, Ihren Worten zu folgen denn sie war gütig und erwartete zu Beginn nicht all zu viel Eigeninitiative von mir :) Ich durfte Ihr Tee servieren und tat es mit so einer Anmut und Perfektion, dass sie wirklich nichts daran auszusetzen fand *grinst* Dann jedoch entsann sie sich, dass sie ja keine Rolle spielte außer sich selbst &#8211; und meine Gespielin in Ihre Natürlichkeit braucht keinen Grund um mich leiden zu lassen &#8211; und so genügte ein zu frecher Augenaufschlag und zu viel Zucker im Tee (Pah &#8211; als ob man in Tee, der nicht von Teepflanzen stammt, zu viel Zucker hineintun könnte!) um mich auf einem Brett, auf dem gemeiner Reis ausgestreut war knien wiederzufinden &#8211; mit den Händen hinter dem Rücken und nach oben gezogen, damit möglichst viel Gewicht auf den Knien liegt. Wusstet ihr, wie ungelenkig ich bin, wenn es ums Knien geht? Nein? Nun schon :)</p>
<p>Irgendwie fiel ihr dann ein, dass sie eigentlich gar keinen objektiven Vergleich der Wirkungen all ihrer Schlagwerkzeuge hatte, von denen sie die meisten selbst gebaut oder improvisiert hat, und das mussten wir nachholen. Sie tadelte meine Ungelenkigkeit, die es mir nicht erlaubte mich für längere Zeit rückwärts über eine Holztruhe gelehnt und darauf festgebunden ausharren zu lassen &#8211; also musste der Sessel herhalten (auf dem ich sie auch schon fein quälen durfte :) ) &#8211; ich fand mich rücklings und bewegungsunfähig darauf wieder und &#8211; dann begann sie auf mir zu malen.</p>
<p>Es war wundervoll :) Ich habe schon so viel erlebt &#8211; das meiste mit ihr &#8211; aber eine reine Spanking-Session noch niemals. Das war etwas, das am nächsten an eine heranreichte und ich genoss es auf viele verschiedene Arten. Ich war erwartungsvoll, ängstlich &#8211; ich versuchte mich zusammenzukrümmen, wegzudrehen &#8211; genoss und verfluchte &#8211; und lernte wirklich die Charaktere all der Dinge kennen die sie an mir ausprobierte.</p>
<ul>
<li>Eine selbstgemachte Peitsche aus roten Schnüren, die am Ende aufgeknotet und geflochten waren und die rote Tapsen hinterlässt.</li>
<li>Ein Drachenstab, der rote Striemen macht.</li>
<li>Ein Nähmaschinenriemen aus Leder &#8211; der das Grausamste war das mit dem ich bisher geschlagen wurde</li>
<li>Eine selbstgebaute Lederpeitsche aus zerschnittenen Lack/Ledergürteln, die die Haut aufreißen können wenn sie falsch/richtig auftreffen</li>
</ul>
<p>Ich genoss es &#8211; ich konnte zwischendurch in Gedanken fliegen und ich liebte die Angst davor und danach&#8230;und ich war noch ganz neben mir, als es vorbei war.</p>
<p>Meine arme Gespielin, die sich so anstrengen musste, durfte ich danach erst einmal massieren &#8211; und dann ging es irgendwann zur nächsten Überraschung: Es wurde Mittag und wir wollten gemeinsam in die Stadt essen gehen.</p>
<p>Dazu sollte ich natürlich hübsch sein, damit sie sich nicht für mich schämen muss (glaube ich) &#8211; und so durfte ich nackt vor sie treten und bekam ein wunderschönes japanisches Bondage, das meinen Oberkörper fast umarmte. Aus recht dünner Schnur war es jedoch &#8211; laut ihr, damit man es durch die Kleidung nicht sieht &#8211; aber ich denke eher, damit sie nicht zu bequem sind :) Ich habe, während sie mich verschnürte, die Arme über den Kopf gehalten &#8211; als ich sie wieder hinunternahm merkte ich, dass das ein Fehler war &#8211; denn alles zog sich noch einmal enger :)</p>
<p>Doch damit nicht genug: Daraufhin durfte ich mich vor sie setzen und &#8230; meine Spielfreundin, die Make Up weder annähernd nötig hat noch irgendwann trägt, hatte plötzlich beunruhigend viel davon in den Händen und begann mich anzumalen. Dabei erzählte sie mir, dass wir ins Studentenviertel gehen, in dem, wie sie mir versicherte, von Asiatinnen nur so wimmelt und &#8230; oh, das ist so grausam! Wer mich kennt weiß um meine kleine Schwäche, was asiatische Frauen angeht, und mich angemalt vor potenziell so schönen jungen faszinierenden Frauen zu bewegen stellte ich mir unglaublich grausam vor! Aber sie war gnädig &#8211; sie bedeckte zwar meine ganze Haut mit mehreren Schichten Farbe, aber die Farben waren nicht so auffällig &#8211; einzig der Lipgloss im Wet-Look war wohl sehr auffällig. Ich habe jedenfalls gefühlte 20 Mal so viele Blicke auf mir gespürt wie sonst :)</p>
<p>Trotzdem war der Ausflug in die Stadt fein. Ich mochte das Studentenviertel, einen Italiener mit viel zu großen Portionen und leckerem Essen, gar nicht soo viele Asiatinnen wie ich gehofft und befürchtet hatte. Wir schlenderten vergnügt durch die Straßen und &#8211; wir suchten uns auch einen schönen Strauß Rosen aus. Auch wenn mich mein Bondage immerwährend daran erinnerte wem ich heute gehöre fühlte ich mich frei, gewöhnte mich an die Blicke und genoss den Tag &#8211; doch zu Hause, das wusste ich, warteten noch ganz besondere Momente auf mich.</p>
<p>Mit 20 Rosen in der Hand kehrten wir zurück in die Wohnung&#8230;</p>
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		<title>Ausweglos</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 14:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich erwache im Schein flackernder Kerzen. Zahllose müs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erwache im Schein flackernder Kerzen. Zahllose müssen es sein, die den Raum erhellen und erwärmen, so dass ich nicht friere, obwohl ich nackt und mit ausgestreckten Armen und Beinen unter meinem Betthimmel liege. Wie man mich so fesseln, so bewegungslos machen konnte ohne dass ich davon vorher erwachte, weiß ich nicht &#8211; doch es ist mir auch gleich. Meine Fingerspitzen spüre ich kaum noch &#8211; bis auf ein leichtes Kribbeln &#8211; doch auch dieses Gefühl ist tief unter meiner Aufmerksamkeit vergraben, die einzig und allein dem Geschöpf gilt, das neben mir steht.</p>
<p><a href="http://celticnights.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC_0010.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-149" title="DSC_0011" src="http://celticnights.de/wp-content/uploads/2010/03/DSC_0011.jpg" alt="" width="520" height="250" /></a></p>
<p>Wie eine Statue &#8211; ganz bewegungslos steht sie da neben mir. Hochgewachsen, überragend und fast gütig auf mich herabschauend. Sie bewegt sich zwar nicht, doch ihre weiche, fließende Kleidung, aus in langen Wellen fallenden schwarzen und roten Stoffbahnen bestehend, scheint sich zu bewegen. Fast gütig lächelt sie auf mich hinab &#8211; die Lippen von stechend roter Farbe. Die Augen sind verborgen hinter einer schneeweißen Maske &#8211; ganz schlicht und unverziert. Und ihr Haar &#8211; das kann ich nur erahnen.<span id="more-139"></span></p>
<p>Ich sehe mich um, doch in der Schwärze erkenne ich nur Flammen. Nichts, was dahinter sein könnte.</p>
<blockquote><p>Wer &#8230; wer bist du?</p></blockquote>
<p>&#8230;</p>
<blockquote><p>Warum sprichst du nicht mit mir?</p></blockquote>
<p>&#8230;</p>
<p>Mehr als unheimlich ist Ihre Regungslosigkeit. Ihr nicht weichendes Lächeln. Ich sehe Unnahbarkeit in Ihr und &#8230; und auch Güte. Ein wenig Kälte scheint mein Herz zu umgreifen, aber &#8230; ob sie dort richtig ist, das weiß sie nicht.</p>
<blockquote><p>Was hast du mit mir vor?</p></blockquote>
<p>Immer noch Stille.</p>
<p>Meine Augen suchen verzweifelt etwas, um sich daran festzuhalten. Doch Ihr Gesicht &#8211; das fürchten sie, als Quelle von Angst und Ungewissheit. Und die Flammen &#8211; die sind zu unstet und so &#8230; so senke ich den Blick in die Schwärze und überlege, mit welchen Worten ich dieses Wesen dazu bringen könnte, mir etwas von sich preiszugeben.</p>
<p>Eine Bewegung reißt mich aus meinen Gedanken. Die Frau faltet die Hände vor sich und lässt sich anmutig neben mir nieder &#8211; und ihr Lächeln wird ein wenig echter und ihr Blick etwas wärmer, als sie ein Stück Stoff aus einer Falte ihres Gewandes holt. Die Augen scheinen hinter der Maske zu leuchten, als sie es entfaltet. Ich hebe den Kopf etwas um &#8211; interessiert &#8211; einen Blick darauf zu erhaschen. Daraufhin verharrt sie in Ihren fließenden Bewegungen, schaut mich durchdringend an. Ihr Lächeln ist der Kälte gewichen.</p>
<p>Sie legt bedacht das gefaltete Stück roten Stoffs neben mir ab, und drückt langsam aber beständig meinen Kopf mit Ihrer Hand auf meinem Gesicht zurück.</p>
<blockquote><p>Bitte verzeih mir, ich wollte nicht&#8230;</p></blockquote>
<p>Ein eisiger Blick bringt mich zum Schweigen und ich wage es nicht, noch einmal so neugierig zu sein und sehe nur, dass ihr Lächeln zurückkehrt als sie damit fortfährt, den Stoff auseinander zu falten. Ich versage dabei, in ihrem Blick zu lesen was sie da hat und übe mich in Geduld. &#8216;Das ist ja gar nicht schlecht &#8211; das ist sowieso eine Lektion, die ich lernen muss&#8217; schießt es mir duch den Kopf.</p>
<p>Erneut verharrt sie in Ihren Bewegungen, blickt mir in die Augen, hebt das auseinandergefaltete Stück Stoff vor Ihr Gesicht und zieht &#8211; triumphierend lächelnd &#8211; eine Nadel hervor, die im Kerzenlicht funkelt.</p>
<blockquote><p>Nein!</p></blockquote>
<p>Amüsiert kichert die bisher lautlose Frau, als ich versuche, mich trotz der Seile, die mich halten, von ihr wegzubewegen.</p>
<blockquote><p>Bitte n&#8230;</p></blockquote>
<p>Der Zeigefinger der Hand, in der sie die Nadel hält, legt sich auf meine Lippen, und ich verstumme augenblicklich. Lächelnd nickt sie mir zu, und als sie die Hand wegbewegt, hinterlässt sie mit der scharfen Kanüle einen Kratzer auf meiner Wange. Als ich sie empört ansehe, und etwas erwidern will, greift sie nach meinem Oberarm, und sticht mit der Nadel in einen der im Versuch, mich aufzurichten, angespannten Muskeln. Eher erschrocken als vor Schmerz stöhne ich auf und sie legt sich über mich. Ganz langsam und voller Genuss treibt sie die Kanüle tiefer hinein &#8211; als hätte sie alle Zeit der Welt und möchte das Gefühl für mich ausdehnen und unendlich lang werden lassen, denn entkommen kann ich ihr nicht.</p>
<p>Ich hielt die Luft an, und auch nun, da sie sich aufgerichtet hat, wage ich es nicht zu sprechen. Sie schaut mich fragend an, verharrt eine Weile und nickt dann gütig. Sie breitet den Stoffstreifen auf mir aus, und ich sehe aus dem Augenwinkel, und indem ich den Kopf ein wenig hebe, unzählige weitere Kanülen und &#8230; nein &#8211; diesmal werde ich den Fehler nicht noch einmal machen, und protestieren.</p>
<p>Was folgt, verschwimmt in meiner Erinnerung zu einem einzigen schwebenden Flug zwischen wundervollen, grausamen, eleganten, schmerzhaften, warmen, anmutigen und elektrisierenden Erfahrungen, auf den sie mich entführte und &#8230; mitten in diesem Flug legt sie mir einen Samtstreifen über die Augen, löst das Seil um eins meiner Handgelenke und&#8230; es ist still.</p>
<p>Noch lange liege ich dort und genieße diese kontrastvollen Gefühle, bis ich mich befreie, meine schmerzenden Arme und Beine strecke und an mir hinabschaue. Ein verschlungenes Muster aus feinen Linien, wie sie die schönen, geschliffenen Spitzen der Kanülen in die Haut reißen können, ziert meinen Oberarm &#8211; bis hinunter zur Hüfte. Wie eine Mischung aus einem Spinnennetz, schwungvoller Kalligraphie und den Adern eines Blattes sieht es aus, nur in feinem, filigranem Rot. Einige Tropfen Blut haben meinen Körper verlassen, etwas dickere Linien gezogen &#8211; und an den wichtigsten Stellen des Musters stecken Nadeln, mehrmals durch die Haut gestochen.</p>
<p>Ein wenig schade ist es, dass dieser Traum zu lang ist, um ihn meinem Wunschbaum anzuvertrauen. Aber die Rothaarige, die die Hauptrolle spielt &#8211; die sehe ich sehr bald wieder. *strahlt*</p>
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		<title>Unter aller Augen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[BDSM ist für mich nichts Peinliches. Wenn das Thema un [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BDSM ist für mich nichts Peinliches. Wenn das Thema unter Freunden in diese Richtung driftet dann mache ich keinen Hehl daraus, wie ich dazu stehe. Also &#8211; ihr kennt das: Man lässt Aspekte durchblitzen, die andere auch als Witz auffassen könnten, doch mit engeren Freunden spreche ich ganz offen darüber. Und viele davon sind ja selbst mehr als neugierig ;)</p>
<p>Ja aber &#8211; es gibt darüber-sprechen, es gibt auch die kleinen Gesten im Alltag, die ich genieße &#8211; nun &#8211; und dann gibt es Spielen vor anderen Menschen &#8211; auf Partys. Und was das angeht hatte ich vor Kurzem meine Premiere.</p>
<p><span id="more-137"></span>Ich war schon vorher unheimlich aufgeregt und wusste ganz und gar nicht, was mich erwartete &#8211; und als wir zu viert die Location, die wir uns ausgesucht hatten, das erste Mal betraten konnte ich mich kaum auf den Beinen halten &#8211; ich war gesundheitlich total angeschlagen, aber war so unendlich neugierig und wollte zumindest mal das Ambiente einatmen, die Spielzeuge und Möbel anschauen und einen Blick auf die Menschen werfen und &#8211; ja, ich war begeistert. Ich hätte so gern gespielt aber &#8230; nein &#8211; mein Körper wollte nicht.</p>
<p>Doch einen Monat später war es soweit: Meine zauberhafte Gespielin entführte mich erneut in die mystischen Räumlichkeiten. Ich durfte mich in dieser Nacht ganz der devoten Rolle hingeben &#8211; und ich war wirklich ein wenig erleichtert darüber, denn das nahm mir einen großen Teil meiner Nervosität. Den anderen Teil nahm mir die Tatsache, dass das Ambiente wundervoll ist, und dass dort noch einige liebe Menschen waren, die ich kenne.</p>
<p>Meine Gefährtin wirkte, als wir durch das schmiedeeiserne Tor traten, gleich noch anmutiger, strahlender und stolzer als eh schon und &#8230; das gab mir auch etwas Mut. Wir betraten das Erdgeschoss &#8211; bestehend aus einem Vorraum, einem Raum mit einem Buffet und einer Bar und einigen Spielzimmern &#8211; und begrüßten diejenigen, die wir kannten und &#8211; nun &#8211; taten uns erst einmal am Buffet gütlich. Ein paar Gespräche mit zum Teil wirklich fantasievoll gekleideten Gestalten, mit dem Gastgeber und Freunden und &#8230; ja, ich konnte es kaum erwarten, ins obere Stockwerk zu gehen und zu spielen. Aber drängen wollte ich nicht und &#8211; zum Glück ergriff meine Gefährtin dann die Initiative, hakte die Kette, die ihr selbstgenähtes Kleid wie ein Gürtel zusammengeschnürt hatte, an meinem Halsband ein und geleitete mich die Treppe hinauf in den Spielbereich.</p>
<p>Hier war die Atmosphäre noch etwas düsterer und &#8230; ja &#8211; auch unwirklicher. Das Licht ist dunkler und nimmt rote und blaue Farben an, die Spielmöbel sind wundervoll angeleuchtet und die Stimmen der Anwesenden ganz automatisch gesenkt. Die unfreiwilligen Laute der Opfer passen perfekt hinzu, alles andere ist dezent und im Hintergrund. Die Musik, die Menschen die gerade nicht spielen.</p>
<p>Meine Lady führte mich durch den Raum &#8211; ich folge ihr ganz nahe, denn die Kette lässt mir kaum Bewegungsspielraum. Sie schaut sich interessiert die Spielzeuge an &#8211; und ich frage mich, wohin sie mich führt. Ein wenig der Spannung fällt ab, als sie mich ansieht, und wir gemeinsam rätseln, wofür das eine oder andere Möbelstück ist &#8211; und dann führt sie mich zu einem Spinnennetz.</p>
<p>Ein wunderschönes großes Netz, aus glattem Stahl ausgeschnitten, und angebracht in einem stabilen massiven Metallrahmen, der schön angeleuchtet gegenüber des Eingangs steht. Ein jeder, der den Spielbereich betritt, schaut also zwangsläufig erst einmal auf dieses Netz &#8211; und sie &#8230; sie entkleidet mich halb und stellt mich &#8211; noch mit einem Rock bekleidet, mit dem Rücken daran und &#8230; nimmt mir mein Augenlicht mit einem samtenen Band. Ich lächle und lasse mich fallen &#8211; spüre das warme Licht und Ihre Hände auf mir, als sie meine Arme mit weichem Seil an das Netz flechtet. Bald fühle ich mich vollkommen eingesponnen, viel schöner als es eine Spinne könnte *lächelt*</p>
<p>Und dann war ich allein. Ich konnte nichts sehen &#8211; doch manchmal schienen Schatten vor mir vorbeizuhuschen. Sie hatte mir ins Ohr geflüstert, ob ich Angst hätte, wenn sie mich ein wenig allein hier stehen ließe &#8211; ich sähe so dekorativ aus &#8211; und natürlich bin ich mutig und &#8211; ja &#8211; da stand ich hier und wusste nicht, wie viele Blicke auf mir ruhen und wo meine Gefährtin ist. Ich versuchte, das Klirren der Ketten die sie trug im Raum auszumachen und hörte plötzlich alle Geräusche so viel intensiver und es fühlte sich an wie ein Rausch &#8211; obwohl ich einfach dort stand und hilflos war &#8211; ein unbeschreiblich mächtiges Gefühl.</p>
<p>Als sie wiederkehrte hörte ich sie nicht näherkommen &#8211; noch sprach sie zu mir &#8211; sie ließ mich dafür spüren, dass sie wieder da war. Mit ihren Fingernägeln auf meiner Brust &#8211; und ich war erleichtert, trotzdem ich zusammenzuckte. Sie spielte mit mir &#8211; dort wo die Seile meine Haut freiließen durfte ich ein paar Spuren behalten, und doch ließ sie mich immer wieder einige Minuten allein dort stehen, und das bewirkte bei mir eine traumhafte Unsicherheit, die bewirkte dass ich mich so sehr nach ihr sehnte, nach Ihren Händen, dem Nadelrad oder den Kerzenwachstropfen. Und zwischen diesen beiden Situationen der einige Herzschläge anhaltende Moment der Unsicherheit, ob die Hände, die auf mir mit Wachstropfen oder den Nadeln malten, Ihr gehörten&#8230; nun, schaut! Da ist es wieder. Mein Problem.</p>
<p>Meine Worte sind zu schwach, die Gefühle, die hinter diesen Handlungen, die für sich genommen vielleicht nicht so besonders wirken mögen wie andere Dinge die wir tun, zu erklären aber &#8230; zusammengenommen und in dieser Situation waren sie überwältigend und wundervoll.</p>
<p>Das war natürlich nur das erste unserer Spiele &#8211; von anderen schreibe ich ein anderes Mal. Doch es sei gesagt: Wir beide waren extrem verwundert, als wir irgendwann auf die Uhr schauten und sahen, wie unwirklich schnell die Zeit verflogen ist. Als wir das feststellten wussten wir: Wir würden wiederkommen &#8211; es gab noch so viel zu entdecken und auszuprobieren. Nur &#8211; ob in dieser Rollenverteilung? Das ist ungewiss *schmunzelt*</p>
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		<title>Eine Zeitreise</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 20:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein leidenschaftlicher Rollenspieler - im ganz  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein leidenschaftlicher Rollenspieler &#8211; im ganz normalen nicht-perversen Sinne. Mit Würfeln und Stift und Papier und so :) Und ich liebe den Gedanken, zeitweise eine andere Person zu spielen. Es ist befreiend, auf eine Art. Und so kam es, dass ich diesen Gedanken mit in ein Spiel nehmen wollte. In dem Spiel wollte ich eine Zofe sein. Eine, die sich ihres Status und Ihrer Abhängigkeit bewusst ist &#8211; und ihrer Herrin ergeben dient. Ich habe diesen Wunsch geäußert, ihn meinem Baum anvertraut und &#8211; nun &#8211; eines Tages ging er in Erfüllung.</p>
<p>Schon Tage und Wochen bevor ich mich an jenem Freitag in den Zug zu meiner Spielgefährtin setzte, säumten Träume meine Abendstunden &#8211; jene, während denen man wachliegt und die Gedanken schweifen lässt &#8211; und mehr und mehr auch solche die in den Zeiten kommen, in denen ich mich eigentlich auf andere Dinge konzentrieren sollte. All zu verlockend war die Vorstellung und so groß meine Erwartungen. Und dazu kam die Gewissheit, dass sie übertroffen werden würden &#8211; denn &#8230; das war bei geplanten Spielen mit Ihr immer so.</p>
<p>An diesem Tag fuhr ich also mit dem Zug in Ihre Stadt &#8211; sie würde mich am Bahnhof treffen. Und mein Herz schlug ganz aufgeregt als ich sie erwartete und sie auf mich zukam. Sie trug Handschuhe, damit sie Brennnesseln, die sie mir &#8211; zu einem hübschen Strauß gebunden &#8211; überreichte, nicht stachen. Ich hätte sie umarmen können für solch einen schönen Auftackt &#8211; und tat es auch. Wir hatten uns wie immer viel zu lange nicht gesehen. Die Fahrt in Ihre Wohnung verging wie im Fluge &#8211; und als wir dort waren, standen wir uns im Flur gegenüber. Wir wussten, was geschehen würde: Wir umarmten uns &#8211; und verabschiedeten uns. Bevor wir auseinandergingen überreichte ich ihr unser Buch. Ein Buch, dem wir unsere Gefühle und Gedanken über Vergangenes und &#8211; vor allem &#8211; füreinander anvertrauten. Auf den letzten Seiten hatte ich einige Träume für unser Zofenspiel niedergeschrieben &#8211; in dem Wissen, dass solch Zeilen nach diesem Erlebnis ganz anders aussehen würden.</p>
<p>Dann schickte sie mich ins Badezimmer &#8211; in dem Wissen dass, wenn ich es verlassen würde, sie nicht mehr sie und ich nicht mehr ich sein würde.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-103" title="Picture0050" src="http://celticnights.de/wp-content/uploads/2009/12/Picture0050-300x190.jpg" alt="Picture0050" width="300" height="190" /></p>
<p>Im Badezimmer lag ein fein zusammengelegtes Kleidungsstück, darauf  ein Staubwedel und zwei Haarspangen. Dazu ein Brief, den ich mit zitternden Händen auseinanderfaltete. Hübsch verziert war er, und führte mich in die Situation ein, in der ich mich befinden würde, wenn ich aus dem Zimmer trat. In einer Sprache, die wundervoll in ein spätes 19. Jahrhundert passte, in dem unser Spiel in etwa angesiedelt war, erfuhr ich, dass ich von einem abgelegenen Hof außerhalb der Stadt stammte, und sich die Bedienstete der Herrin des Hauses verletzt hätte. Ich sollte für sie einspringen. In diesen Text waren auf wundervolle Weise auch meine Kleidungsvorschriften eingewoben &#8211; die Herrin mochte es nämlich nicht, wenn man sich anmaßte, eigene Kleidung &#8211; neben der gestellten &#8211; zu tragen. Diese bestand aus einer Schürze &#8211; die meine Spielpartnerin eigenes für mich genäht hatte &#8211; und den Haarspangen. Sonst nichts.</p>
<p>Außerdem standen dort einige Ausblicke auf den Tag. Wenn ich das Bad verließ, würde das Spiel beginnen. Ich hatte mich zu kleiden, den Abwasch zu erledigen und Frühstück für die Herrin zu bereiten &#8211; und es Ihr ans Bett zu bringen. Ich legte all meine Kleidung ab &#8211; auch zwei Sterne an einer Kette, die mich immer beschützt hatten, und kleidete mich in die Schürze, steckte mir die beiden Haarspangen an und &#8230; ja &#8211; und zitterte. Ich hatte wahrlich Angst, diesen Raum zu verlassen &#8211; vor Unsicherheit und&#8230; ja &#8211; ich musste mich wirklich zwingen! Und das tat ich auch. Lange genug hatte ich es hinausgezögert. Ich wusste, meine Herrin würde schlafen, ich muss mich beeilen und doch leise sein um sie nicht zu wecken und verließ das Zimmer.<span id="more-97"></span>Statt einen Berg Geschirr und einem Chaos von der Feierlichkeit der letzten Nacht, von der im Brief berichtet wurde, empfing mich ein recht kleiner, eher symbolischer Berg Aufwasch und ein Wachs-Malheur auf dem Wohnzimmertisch. Ich dachte mir, dass es doch zu schaffen sein muss und machte mich an&#8217;s Werk &#8211; doch diese neue Kleidung, an die konnte ich mich wirklich nicht schnell gewöhnen :) Und meine Aufregung stieg von Minute zu Minute &#8211; denn noch schlief meine Herrin, und der Abwasch und das Kratzen des Wachses vom Steintisch waren nicht leise. Auf keinen Fall sollte ich sie wecken, sagten die geschriebenen Worte, und so lieferten sich das aufgeregte Zittern meiner Hände und der Zeitdruck einen Kampf mit meiner Selbstbeherrschung und Geschicklichkeit. Letztere verlor &#8211; und mir gefror das Blut in den Adern, als ich Herrin aus dem Schlafgemach meinen Namen rufen hörte. Nun &#8211; den meiner Rolle. &#8220;Polly&#8221; &#8211; denn, wie Terry Pratchett schon sagte: Das ist ein guter Name für eine Zofe.</p>
<p>Ich eilte hinüber, und sah sie in weiße Decken gehüllt &#8211; mich streng anschauend. Ich war aufgeregt und stotterte, als ich den Blick senkte und vor sie trat. Sie musterte mich &#8211; und ich sah den Anflug eines Lächelns Ihre Lippen umspielen und war erleichtert. Ich entnahm daraus, dass ich diese Schürze mit all den Bändern wenigstens einigermaßen richtig angezogen habe. Sie fing sich aber schnell wieder und verlangte zu wissen, wer ich sei und &#8211; noch wichtiger &#8211; wo ihr Frühstück sei. Ich stelle mich artig vor &#8211; wenn ich auch viel zu schnell sprach und es noch immer nicht schaffte, ihr länger als einen Augenblick in die Augen zu blicken, und erklärte ihr, dass ihre eigentliche Zofe sich verbrannt hatte und heute nicht erschien &#8211; und dass ich ihre Vertretung sei. Sie beließ es erst einmal dabei und ließ sich ihr Frühstück ans Bett bringen. &#8216;Ein wenig dekadent&#8217; ging es mir durch den Kopf &#8211; doch auszusprechen wagte ich das natürlich nicht.</p>
<p>Eigentlich verlief das Frühstück sehr fein &#8211; ich war wirklich brav, kniete einen Moment neben ihr um zu schauen ob sie alles hat was sie braucht. Dieser Moment wurde mir nicht einmal zu lang &#8211; so wie ich es vorher befürchtet hatte &#8211; es fühlte sich einfach richtig an, es war mein Platz. Als ich sicher war dass sie zufrieden ist ließ ich sie allein Essen und nutzte die wenigen Minuten um meine Aufgaben im Wohnzimmer und der Küche zu beenden. Als ich gerade dabei war, das letzte Wachs zu entfernen, rief sie mich schon zurück. Ich stellte einen Blumenstrauß auf die restlichen Wachsflecken und eilte hinüber, um ihr in Ihren Morgenmantel zu helfen &#8211; und lief dann mit Ihrem Geschirr hinter ihr in die Küche. Bis zu diesem Moment fühlte ich mich wirklich fleißig uns souverän.  Vielleicht gar souverän?</p>
<p>Dann betraten wir die Küche. Ich war so froh &#8211; sie hatte zu dem Wachs im Salon, das die Blumen nicht ganz verdecken konnten, kein böses Wort verloren. Dafür ließ sie hier den Blick über den Raum gleiten &#8211; und ihre Augen schienen dabei eisig zu werden. Ihre Stimme war das Gegenteil, als sie mich in süßem Ton mit einem Lächeln auf den Lippen ansprach und mich darauf aufmerksam machte, wie dreckig der Boden sei. Der Boden? Darauf hatte ich gar nicht geachtet und &#8230; nun &#8211; natürlich hatte den lange niemand geputzt &#8211; und die Kater, die hier ab und an herumliefen taten wohl ihr übriges. Aufgefallen war mir das wohl nicht doch &#8230; natürlich wäre es meine Aufgabe gewesen. Die Küche endete ja nicht beim Geschirr!</p>
<p>Daraufhin fielen ihr gleich noch mehr Dinge ein: Ich sei zu laut gewesen, würde herumlaufen wie ein Trampeltier. Viel zu große Schritte machen und sei ungeschickt und &#8230; als ich mich rechtfertigen wollte hielt sie meine Hände fest: Ich würde auch viel zu viel gestikulieren, und herumfuchteln. Und&#8230; da stockte sie, sah auf meine Schürze und &#8211; lächelte erneut. Eine der Schleifen die die die Träger vorn hielten, war aufgegangen. Sie zupfte daran herum, und bot mir an, sie wieder zu binden &#8211; was ich verwirrt-dankbar annahm. Ich hätte mir denken können, dass sie mein Handgelenk festhält, und die Schleife darüber bindet &#8211; mit einem Doppelknoten &#8211; und die andere Hand band sie auf gleiche Weise an.</p>
<p>Daraufhin reichte sie mir eine Zahnbürste &#8211; und gab mir eine halbe Stunde Zeit, den Boden und die Fugen der Küche zu säubern. Für jede Fuge, die nicht fein sei, würde es 10 Schläge mit dem Drachenstab setzen und ich macht mich an die Arbeit. Als ich etwas Wasser auf dem Boden verteilte und niederkniete und mich tief hinabbeugte, um trotz der gefesselten Hände den Boden zu erreichen, öffnete sie die Schleife, die die Schürze hinten zusammenhielt, und band meine Fußgelenke damit zusammen. Nun war ich in dieser Haltung gefangen und zitterte, ob ich es schaffen würde.</p>
<p>Die Zeit war so gut abgepasst, dass ich gerade, als sie um war, am anderen Ende des Raumes angekommen war. Die Zahnbürste hatte längst keine Borsten mehr, und der Kopf war, ebenso wie die Haut meiner Finger, auch halb abgeschabt. Ich war so erleichtert alles geschafft zu haben und erwartete zitternd ihr Urteil. Während ich arbeitet saß sie im Salon und las ein Buch &#8211; manchmal stand sie unvermittelt hinter mir, ohne dass ich sie kommen hörte oder sah weil ich so vertieft in die Arbeit und so weit heruntergebeugt war &#8211; und kritisierte meine Kleidung. Dadurch, dass die Hände an die Träger und die Füße an den Gürtel gefesselt waren, verrutschte gern einmal etwas.</p>
<p>Nun &#8211; doch sie war zufrieden &#8211; und ich erleichtert. Ich hatte nur ein wenig länger gebraucht &#8211; und sie band mich los, und ich durfte ins Bad gehen, mich waschen und meine Kleidung in Ordnung bringen. Danach wollte die Lady einen Spaziergang machen.</p>
<p>Natürlich wäre es merkwürdig gewesen, wenn ich in dieser recht offenen Schürze mit ihr durch den Wald lief &#8211; dazu noch mit Schleifchen im Haar. Wir wollten keine Familien erschrecken, und so gestand sie mir zu, meinen bodenlangen schwarzen Mantel anzuziehen. ich musste ihn vorn zuhalten, aber fühlte mich darunter sehr unebdeckt.</p>
<p>Auf dem Weg spielten wir unsere Rollen ein wenig weiter auf. Ich war eifrig-aufgeregt und sie wirkte sehr erhaben und souverän. Wir gingen eine Straße entlang und in einen Wald, sprachen über die Gegend, Ihre Ländereien, vorherige Bedienstete, meine Pflichten, meine Herkunft und über die sozialen Pflichten, die auf sie zukommen würden &#8211; und die Party, die am Abend stattfinden sollte. Für diese hatte sie eine Aufgabe für mich.</p>
<p>Polly machte die Ankündigung dieser edlen Feierlichkeit sehr unsicher &#8211; und erwartungsvoll aufgeregt. Und mich &#8211; als Mensch &#8211; ebenso, denn &#8230; wollte sie wirklich unter andere Menschen gehen? Mit mir als Zofe? Würde ich sie kennen? Ich konnte an nichts anderes mehr denken und so traten wir in den dunklen Wald ein.</p>
<p>Ich entschied, dass meine Polly Angst vor Räubern hat und wurde immer ängstlicher &#8211; und meiner Lady machte sich einen Spaß daraus, mich damit zu necken, mir Schauergeschichten zu erzählen. Als sie sich an einer Brennnessel verbrannte schickte sie mich &#8211; vor Schmerzen jammernd &#8211; zurück in den dunklen einsamen Wald um ein Halstuch mit Wasser zu benetzen &#8211; damit sie sich kühlen kann. Ich zögerte nur einen Augenblick, überwand meine Angst und lief zurück ins Dunkle.</p>
<p>Ich überwand meine Angst und als ich zurückkehrte und sie mir offenbarte, sie hätte mich nur geschickt um zu sehen ob ich meine Furcht vor den Räubern und der Dunkelheit im Wald überwinden würde um ihr zu dienen lächelte ich und war glücklich.</p>
<p>Ich fühle mich übermütig und laufe schon fast hochnäsig neben ihr her &#8211; und mit zu ausladenden Schritten, wie sie findet. Deshalb bindet sie meine Knöchel zusammen &#8211; als niemand hinsieht &#8211; unter meinem langen Mantel. Doch dem nicht genug &#8211; als wir ein Stück am Rand des Waldes entlanggegangen sind und wieder ins Dunkel hineingehen hält sie mich fest, verbindet mir die Augen und drängt mich an einen Baum. Ich wage nicht, mich zu rühren und sie fragt mich was ich täte, wenn sie einer der Räuber wäre, vor denen ich solche Angst habe &#8230; ich liebe es, dass sie mit Pollys Ängsten spielt und sie stirbt fast vor Furcht.</p>
<p>Als wir nach einem ausgendehnten Spaziergang zurückkehren, darf ich ihre ihre Kleidung abnehmen, ihr ein kühles Getränk und ein Bad bereiten. Zufrieden steigt sie in ein warmes Schaumbad im Kerzenlicht und schickt mich aus dem Zimmer während sie die Wärme genießt und sich entspannt. Ich nutze die Zeit, ein wenig aufzuräumen &#8211; und mache ihr nach einigen Minuten ein Eis, das ich ihr bringe. Sie bedankt sich artig und erlaubt mir, ihre vom Spaziergang müden Füße zu massieren.</p>
<p>Nach ein paar weiteren Minuten der Einsamkeit, die sie verlangt, darf ich zurückkehren um ihr Haar zu waschen. Sie hat wundersame toll duftende Tinkturen dafür und ich muss peinlich genau darauf achten, dass nicht einmal ein Hauch in Ihre Augen läuft. Sanft darf ich den Schaum in ihr seidiges, feuerrotes Haar einmassieren &#8211; und eine Karaffe voller Wasser mit er richtigen Temperatur holen, um es auszuspülen. Damit das grünlich geschieht, genügt natürlich nicht eine &#8211; und ohne eine Dusche oder sonstigen neumodischen Kram dauert es eine ganze Zeit &#8211; und ich versuche, die Langsamkeit mit Sorgfalt aufzuwiegen.</p>
<p>Natürlich gelingt es mir nicht immer. Mal ist das Wasser zu kalt, mal zu heiß &#8211; und einmal gelangen sogar einige Tropfen in Ihre Augen. Ich fange mir einige böse Worte ein &#8211; und ich weiß, dass mir nachher ihre Rache blühen wird.</p>
<p>Als sie dem Bad entsteigt reiche ich ihr weiche, riesige Handtücher und darf sie ein wenig abtrocknen. Sie setzt sich in den Salon und schaut mich streng an. Ich darf sie in ihren Morgenmantel kleiden, und sie verlangt nach einer Gerte. Nun &#8211; eigentlich ist es ein Fiberglasstab, den wir bevorzugen weil er sich viel grausamer anfühlt. Ich muss mich über den Sessel beugen &#8211; und die kurze Schürze gibt genug frei, das sie treffen kann.</p>
<p>Was sie auch tut. Wegen der Nachlässigkeit beim Frühstück, dem unsauberen Küchenboden, dem kalten Wasser, der Seife in den Augen, der zu großen Schritte. Ich fühle, dass ich jeden dieser Schläge verdient habe und &#8230; und fühle mich geknickt und dankbar, als sie mir erlaubt, mich wieder zu erheben.</p>
<p>Als Belohnung weil ich so brav alles ertragen habe, darf ich ihr die Kleidung für die Party aussuchen. Ich persönlich bin darin wirklich nicht bewandert und entscheide mich dafür, ihr drei Alternativen zu bieten. Eine davon sucht sie sich aus &#8211; ein mittelalterliches Gewand &#8211; und ich darf ihr hineinhelfen.</p>
<p>Auch ihr Haar darf ich flechten (so ungeschickt stelle ich mich dabei gar nicht an) und es elegant an einer Spange befestigen. Dann bin ich dran.</p>
<p>In meiner Schürze mag sie mich wahrlich nicht auf die Party lassen &#8211; deshalb bekomme ich eine hübsche Bluse, einen schlichten Rock und eine Korsage. Sie achtet darauf, dass alles fein sitzt, lässt mich erneut meinen Mantel überwerfen, und wir machen uns auf den Weg.</p>
<p>Ich fühle mich so unbeholfen in diesem Outfit &#8211; obwohl es keiner sieht. Doch die Korsage vermittelt ein aufregendes Gefühl des Eingeengtseins das ich sehr genieße. Wir verlassen das Haus und gehen durch Hügel und Wiesen &#8211; meine Lady ist voller Vorfreude und meine Unsicherheit wächst. Ausnahmsweise nicht die von Polly &#8211; sondern wirklich die meine! Wohin wird sie mich führen &#8211; wer werden die anderen Gäste sein, die mich so sehen?</p>
<p>Wir kommen auf einer leeren Wiese hinter einem Hügel an. Sie zeigt darauf und fragt mich, ob ich wisse, warum es so leer sei? Sie zeigt auf einen Weg, ein Anwesen, das natürlich nur in unserer Fantasie existiert, bedeutet mir zu warten und läuft um eine Ecke.</p>
<p>Ich stehe dort &#8211; einsam und verlassen und unpassend gekleidet und warte auf Ihre Rückkehr. Versuche, sie zu erspähen und fühle mich verloren doch &#8230; ehe ich mich daran gewöhne, kehrt sie zurück. Mit forschen Schritten &#8211; und sie sieht wütend aus. Als sie bei mir ist, greift sie in mein Haar und zieht mich daran zu Boden, auf die Knie.</p>
<p>Ob ich ihre Post nicht geholt habe, fragt sie mich. Die Party sei abgesagt wurden, und sie hätte sich wie eine Idiotin gefühlt dort aufgekreuzt zu sein &#8211; als einzige &#8211; völlig planlos. Sie zerrte mich wieder auf die Füße und wir traten den Heimweg an. Schnellen Schrittes und schweigend. Einzig mein Keuchen bei den Aufwärts-Passagen und den Treppen durchbrach die Stille, denn wegen der engen Korsage konnte ich nicht wirklich tief atmen.</p>
<p>Zu Hause angekommen brachte ich ihr wortlos und ungefragt ein kühles Getränk &#8211; obwohl ich selbst unmenschlichen Durst hatte. Ich kniete vor ihr nieder als sie langsam und bedächtig trank und ihre Augen statt des Zorns das Funkeln wiedergewannen.</p>
<p>Wie ich meinen faux-pas wieder gutmachen möchte, fragte sie mich. Ich war ratlos. Ich halte mich für fantasievoll &#8211; aber in dieser fremden Rolle etwas angemessenes zu finden fiel mir schwer. Bis ich mich besann und &#8230; ich bot ihr an, etwas wundervolles zu kochen. Sie nahm das Angebot an &#8211; auf der Party hätte es ein italienisches Buffet gegeben, und sie verlangte Lasagne. Doch das war ihr nicht genug.</p>
<p>Ich &#8230; ich bot an sie zu unterhalten. Zu singen und zu tanzen und &#8230; eigentlich war das nur etwas, das in meinen Ohren gut zusammen klang &#8211; doch zu meinem Erschrecken ließ sie sich darauf ein. Ich &#8211; als Mensch &#8211; konnte nie tanzen. Ich habe es auch niemals getan. Singen konnte ich schon eher doch auf den Schreck fiel mir kein Lied ein! Ich durfte in die Küche verschwinden und das essen vorbereiten, doch als es im Ofen stand rief sie mich zu sich und verlangte nach ihrem Recht.</p>
<p>Ich kniete nieder und zitterte &#8211; und meine Stimme tat es mir gleich, als ich die Lieder, die wir abends am Lagerfeuer sangen zu intonieren versuchte. Ich schaffte von keinem mehr als eine Strophe, so aufgeregt war ich und so vergesslich machte es mich. Lange ließt sie das nicht mit sich machen und wollte den zweiten Teil meines Opfers einfordern: Den Tanz.</p>
<p>Davor hatte ich wirkliche Angst. Sie hätte mich schminken und in einem Kleid, in hochhackigen Schuhen auf die Straße schicken können, und ich hätte mich nicht so gedemütigt gefühlt. So stand ich nun vor mir, mit der Aufgabe, mich allein, zu Klängen von Faun &#8211; für sie zu bewegen.</p>
<p>Ich bin ihr so dankbar, dass sie solch ein gütiges Publikum war. In fast jeder Sekunde dieser unendlich dauernden 20 Minuten sah sie mich wohlwollend lächelnd an, machte mir Mut, und ich fühlte mich am Ende gar nicht mehr so unwohl. Ich fühlte mich sicher bei ihr und &#8230; das war ein tolles Gefühl.</p>
<p>Trotzdem war ich sichtlich erleichtert, als der leckere Duft aus der Küche das fertige Essen symbolisierte. Ich machte einen hübschen Teller zurecht und servierte ihn &#8211; durfte noch ein wenig tanzen während sie aß, dann noch ein wenig saubermachen und irgendwann wurde der Abend gemütlicher.</p>
<p>Sie schaffte es gar, einen Film, den sie sehen wollte, in das im 19. Jahrhundert spielende Spiel einzuweben. Ich durfte hinter ihr knien und ihr als Rückenlehne dienen, und wir sprachen über die Handlung des Paktes der Wölfe wie wir ihn erlebten &#8211; aus der Perspektive unserer Rollen.</p>
<p>Einige Male durfte ich sie massieren, ihr Eis bringen oder Ihr auf sonstige Art etwas Bequemlichkeit verschaffen &#8211; doch der Tag legte sich langsam und als der Film zu Ende war, stand sie unvermittelt auf, kehrte mit der Kette mit dem Stern zurück, und legte sie mir an.</p>
<p>Das war das Zeichen, welches das Spiel für uns beendete. Wir fielen uns erneut in die Arme und waren selig und glücklich &#8211; und verbrachten den Rest des Abends darüber, über unsere Empfindungen zu sprechen.</p>
<p>Empfindungen, die in diesem Text wohl zu kurz kamen. Aber wisst ihr &#8211; ich habe hier fast nur beschrieben was sich zutrug &#8211; welch wunderfeine Ideen sie hatte. Und er wurde so unglaublich lang! Hätte ich noch geschrieben, was ich dabei empfand &#8211; das hätte wohl jeden Rahmen gesprengt.</p>
<p>Doch wenn ihr darauf neugierig seid &#8211; die Kommentare stehen Euch offen und ihr könnt ruhig fragen :)</p>
<p>Die restlichen Tage, die wir in Zweisamkeit genossen, war sie mein Opfer. Und &#8230; es gab genug Gelegenheiten, mich für Ihre Grausamkeiten, Ihre wundervolle liebliche Arroganz und ihre Erhabenheit zu &#8220;rächen&#8221; &#8211; die ich so genossen habe.</p>
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		<title>Ein gemeinsamer Anfang</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:21:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aythe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin vorhin von einer Freundin gefragt worden, wie m [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin vorhin von einer Freundin gefragt worden, wie man eigentlich als Dom einen neuen Sub aufnimmt. Nun eine genaue Faustregel gibt es dafür wohl nicht aber um ihre Frage zu beantworten wie ich das auf eine wie ich finde für beide Seiten schöne Art und Weise hand habe mag ich ihr eben einen kurzen Blogeintrag dazu schreiben.</p>
<p><span id="more-117"></span></p>
<p>Bevor man miteinander spielt sollten natürlich schon viele Gespräche um Vorstellungen, Ängste und Vorlieben miteinander erfolgt sein. Ich muss den Sub ein wenig einschätzen können und er sollte wissen das ich kein volkommen verantwortungsloser Mensch bin.</p>
<p>Fragen wie: Wovor haben wir Angst? Was wollen wir miteinander ausprobieren? Wo liegen die Grenzen? Gibt es irgendwelche körperlichen Einschränkungen? Gibt es Dinge aus der Vergangenheit die ich wissen sollte? sollten bevor man sich dann zum ersten Mal in einer Spielsituation befindet geklärt sein.</p>
<p>Da das ganze ja aber nun mal eine Spiel- und keine Geschäftsbeziehung ist mag ich es folgendes genau so oder so ähnlich zu tun um uns beide ein wenig auf unser gemeinsames Spiel einzustimmen und eine Art symbolischen Pakt zu schließen. So ist es etwa mit Rena meiner letzten Sub abgelaufen:</p>
<p>Ich habe Rena zu mir bestellt. Frisch geduscht, ganz in Schwarz gekleidet. Als sie mit erwartungsvollem Blick eintrat gebot ich ihr sich vor mich zu knien und zu schweigen. Ich habe ihr einige Dinge gesagt, ihr gesagt das sie sich darauf verlassen kann das ich ihr Bestes im Kopf habe und auf sie aufpasse im Gegenzug aber von ihr Respekt und Demut erwarte. Und noch einige andere Dinge die aber zwischen uns bleiben sollen. Ich stellte mich vor sie und legte ihr meine Hand unter Kinn und forderte sie mich anzuschauen. So verharrte ich einige Minuten. Sie hielt meinem forschenden  Blick nur mit Mühe (ich wusste das sie es nicht mag offen angeschaut zu werden) stand. Ich hielt ihr ein kleines in Leinen gebundenes Buch und Tinte und Feder hin und bat sie einen Brief an mich zu verfassen. Mit ihren Träumen und Erwartungen.</p>
<p>Es gibt dominante Menschen die verlangen sich mit Titeln ansprechen zu lassen, ich selbst fühle mich damit allerdings unwohl und sehe daher davon ab. Nachdem ich Rena eine halbe Stunde Zeit gelassen hatte im Knien ihr Schreiben zu verfassen (die Strafe für die verschüttete Tinte gab es später) trat ich erneut vor sie und nahm das Buch, das zukünftig noch eine wichtige Rolle spielen sollte, an mich.</p>
<p>Immer noch kniend teilte ich ihr unser gemeinsames Safeword mit und kraulte sie im Nacken, was sie leise seufzend quittierte. Da Rena und ich länger fristig mit einander Spielen wollten, ließen wir uns mit der ersten Session, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte, bis zum nächsten Tag Zeit. Sie war wirklich brav in diesen ersten tagen und zum Dank und auch um sie jederzeit an mich und ihre Pflicht mir gegenüber zu erinnern, legte ich ihr am Ende des nächsten Tages ein dünnes, schwarzes Lederhalsband mit einem silbernen Schloss um, welches sie seit dem (obwohl wir uns nur selten sehen) nie wieder abgelegt hat.</p>
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		<title>Mein &#8220;erstes Mal&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 14:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aythe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[BDSM ist für mich ein wichtiger, wundervoller Teil mei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BDSM ist für mich ein wichtiger, wundervoller Teil meines Lebens. Eine gewisse Freude daran anderen Dinge aufzutragen und (damals noch unbewusst) zu &#8220;beherrschen&#8221; hatte ich schon früh in mir entdeckt. Aber ich bin seit dem einen weiten Weg gegangen.Jeder der BDSM als eine Form der Liebe und der Bereicherung für sich entdeckt hat, muss irgendwann erste Schritte in der Richtung unternommen haben. Von meinen ersten wackeligen Gehversuchen mag ich hier berichten.</p>
<p><span id="more-115"></span>Mit meiner ersten Freundin, nennen wir sie Carolin, stellte (ich mehr aus Zufall) fest, dass es mir große Freude bereitete sie  um ihre Befriedigung betteln zu lassen, wenn wir miteinander schliefen. Sobald ich das erkannt hatte und sie ebenso Gefallen daran fand, gingen wir einige Schritte weiter. Zunächst nur indem ich ihr spielerisch die Hände über ihrem hübschen Kopf zusammenhielt und sie ihr später behutsam hinter dem Rücken zusammen band.</p>
<p>Nach und nach entdeckten wir gemeinsam immer mehr Dinge ohne das wir einen Namen für unser Spiel gehabt hätten. Es fühlte ich gut an und so machten wir uns nicht zu viele Gedanken darum. Bis sie eines Tages auf die Seiten des smjg stieß und gemeinsam mit mir auf eine Entdeckungsreise durchs Internet ging. Was wir nach und nach dort entdeckten verwirrte uns. Von D/S über &#8220;Dom&#8221; und &#8220;Sub&#8221; bis hin zur Session.</p>
<p>Es war als hätte etwas in mir eine bis dahin gut verschlossene Tür aufgestoßen. Ich wurde neugierig und las immer mehr und immer ungeheuerlichere Dinge. Langsam keimte in mir die Idee etwas von dem da beschriebenen auch einmal mit Carolin auszuprobieren. Wie ich schnell fest stellte war es das wichtigste offen zu einander zu sein und sich seine Fantasien aber auch Ängste zu erzählen.</p>
<p>So kam es dann zu jenem besagten Abend. Irgendwann im November. Sie hatte sturmfrei und wir hatten die ganze Sache schon eine ganze Weile geplant. Ich war schon im Vorfeld sehr verunsichert. Sicher es zog mir zur dominanten Seite, aber die Verantwortung für sie tragen, ihr ein wundervolles Erlebniss bereiten und mich trotzdem nicht selbst zu überschätzen? Ich fühlte mich wie beim Tanz auf dem Drahtseil.  Zitternd, um einen strengen Blick bemüht klingelte ich bei ihr. Sie öffnete und kniete bei meinem Anblick nieder und senkte ihren Kopf. Dieser Anblick, sie kniend, bereit sich mir anzuvertrauen hat sich bis heute in meinem Kopf eingebrannt. Ich schloss die Tür, schritt zu ihr und strich ihr vorsichtig die Haare aus der Stirn um sie zu begutachten. Ihr Blick gab mir die Kraft weiter zu machen.</p>
<p>Viel haben wir an diesem Abend nicht ausprobiert und einiges ist auch ganz furchtbar schief gelaufen. Ich erinnere mich noch an breite Wachflecken auf dem Teppich, die sie nachher ihren Eltern erklären musste. An ein zerrissenes Top das den Anforderungen ihrer Widerspenstigkeit doch nicht gewachsen war wie wir dachten und ganz deutlich erinnere ich mich an meine grenzenlose Unsicherheit.</p>
<p>Ich bin froh diese Erfahrung mit ihr gemacht zu haben und ich bin ihr bis heute dankbar das sie mir nie das Gefühl gab mich nicht zu akzeptieren und für ihre Geduld mit mir die ich brauchte um mich in meine &#8220;Rolle&#8221; einzufinden.</p>
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		<title>In Gesellschaft spielen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 03:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krieczemyn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute war ich das erste mal in einem SM-Club, und - wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich das erste mal in einem SM-Club, und &#8211; wieder einmal &#8211; zufälltig reingeraten. Mit ein paar gleichaltrigen machte ich mich auf den Weg in diesen doch recht familiär anmutenen Club. Ich hatte erst ein bisschen Angst, und eine verbissene Vorstellung von dem was dort vorgehen mag, und als wir vor der Tür standen und ab und zu ein paar Schreie von innen hörten wurde mir mulmig. Aber jetzt gab es kein Kneifen mehr und wir gingen hinein. Die herzliche Tresenkraft öffnete uns die Tür und uns bot ein Blick in diesen Club. Im ersten Augenblick sah es aus wie eine ganz normale Kneipe, nur eben mit etwas anders angezogenen Leuten, recht schick angezogen, und mit verhaltener, ja, fast stechender Grundstille im Raum. Nachdem wir alle &#8220;drinn&#8221; waren wurden wir in einen kleinen Raum hinter der Tür geführt, wo wir unsere Sachen ablegen konnten, und wer wollte sich auch noch umziehen konnten. Zur Einführung  stellte uns der Reinlasser noch kurz den Laden vor, mit den dort gültigen Regeln. Da wir doch allesammt noch etwas jung waren, warnte er uns noch einmal vor den älteren, die eventuell etwas ungehalten auf junge Menschen die zu ihren Neigungen stehen reagieren konnten. Aber nichtsdergleichen sollte an diesen abend passieren.</p>
<p>Aber durchaus fühlte ich mich etwas fremd unter den vielen, doch etwas elteren Menschen. Ich mit meinen mitte 20 stand nun vielen 30-40 jährigen, vielleicht noch älteren Männern und ein paar Frauen gegenüber in dem Raum. Einige vergnügten sich an aufgestellten Spielgeräten, und wiederum andere saßen auf bequemen Sitzmöbel und schauten der Szenerie einfach nur zu. Abe man muss dazu sagen, dass es auch nicht so viele Extremspielerreien gab, wie ich es mir vorher in meiner Phantasie ausgemalt hatte. Das kann aber auch daran liegen, dass man auch seperiert spielen konnte. Man musste sich ja auch nichts zwingendermaßen anschauen, konnte aber sich durchaus auch appetit an dem Spielen anderer holen.</p>
<p>Irgendwann fing Silvi, die uns dort hinngeführt hatte mit ihrem Sub an auch hier öffentlich zu spielen. Sie führte ihre Sklavin mit ein paar erzählungen ein, suchte sich mit ihr ein passendes Schlagwerkzeug aus, und kurbelte das kopfkino an. Sichtlich genossen die beide das Spiel, und auch für mich wurde es mehr und mehr interessanter dem Spielen zu folgen. Auch zogen die beiden die blicke anderer im Raum auf sich, als die Sklavin ein paar krazter über ihren Rücken bekarm und sie sich gegenseitig &#8220;aufheizten&#8221;. Sie steigerten sich langsam, und genossen die Blicke der anwesenen Personen. Eine schöne art der öffentlichen Demütigung, und man muss nicht mit dummen Kommentaren aus den Publikum rechnen, da klar ist, dass hier in diesen vier Wänden das Spielen das normalste auf der Welt ist. Daran sollte man sich gewöhnen, und so taute auch ich nach und nach etwas auf und genoss das Spiel der beiden.</p>
<p>Leider hatte ich selbst keinen Sub dasbei, um selbst ein paar Spielgeräte auszuprobieren, aber ich denke es ist eine sehr gute Gelegenheut, wenn man nicht ganz prüde ist, seinen Spieltrieb auf tolle Arten auszuleben. Es gibt tolle Einrichtungsgegenstände, die man sich nicht einfach so in die Wohnung stellt. Das ganze ist eher eine art Spielwohnzimmer für SM&#8217;ler &#8211; wohlgleich hier alles von vielen benutzt wird, und man dadurch gezwungen ist, ein paar dinge selbst zu beachten. Aber auch für die Bedürfnisse der Gäste ist besorgt, sodass an den richtigen Orten passende Utensilien zu finden sind.</p>
<p>Nach der Spielzession haben wir uns noch einiger zeit lang in entspannter Atmosphäre unterhalten, den abend ausklingen lassen und haben letztendlich in der Nacht den Heimweg angetreten. Für mich doch ein aufschlussreiches Erlebniss, das einige &#8220;Fehlbilder&#8221; in meinen Kopf korrierte. Aber ich weiß nicht, ob ich dort allein spielen würde, wenn ich nicht so viele junge begleitung hätte, und dort quasi als single auftauchen würde. Dafür wäre mir das Publikum dort doch etwas zu alt. Schade dass nicht noch mehr junge Menschen den Weg in solche Clubs finden. Also traut euch und besucht selbst mal einen!</p>
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