Archiv für die Kategorie ‘Erlebnisse’

Die Belohnung

Dienstag, 06. Juli 2010

Ich liebe Zeichen, das wisst ihr, oder? Damit meine ich Symbole – kleine Dinge die Eingeweihten mehr bedeuten als man auf den ersten Blick erkennt, Handlungen die einen Subkontext haben und Worte, die Freunden unscheinbar erscheinen – mir aber weiche Knie machen.

Tja – und ich liebe Zeichen in einem anderen Sinne. Ich liebe es, gezeichnet zu sein – von Menschen, die mir und denen ich viel bedeute(n). Und ganz besonders unwiderstehlich-aufregend sind solche, die nicht verblassen, nicht verwaschen – mich niemals loslassen und mich auf ewig zieren.

Tätowierungen mögen Euch in den Sinn kommen – doch da gibt es ein Problem: Ich schätze es sehr, solche Symbole aus der Hand des Menschen zu empfangen, dem ich so nahe stehe – mit dem ich verbunden sein mag. Und die wenigsten Menschen können tätowieren – oder haben die Ausrüstung dazu. Aber ich bin ein glückliches Geschöpf – denn meine Gespielin hat es in Ihrem Leben gemeistert, Metall und Feuer zu beherrschen.

Und so fand ich mich schon im vergangenen Jahr von Seilen und einem eisernen Bettgestell bewegungsunfähig festgehalten, als sie geduldig mit zwei Zangen neben mir saß und Kupferdraht zu lieblich gewundenen Formen bog. Sie wurden in einer Flamme knisternd-glühend erhitzt, dann griff sie in mein Haar, hielt mich fest und ließ das Metall auf meine Haut nieder. Bogen um Bogen malte sie so ein wundervoll verwundenes Muster auf meinen Arm – tiefschwarz brannte es sich in die Haut – und sie war überrascht, wie still ich hielt – und ich war stolz.

Nach dem Tag in Ihren Händen, versprach sie mir, das Muster weiter zu malen. Sieben neue Linien durften es werden – sie schlossen sich wundervoll fließend und nahtlos an die Bestehenden an.

Mein Branding - kurz nach der Vollendung des zweiten Teils.In ganz entspannter, trauter Atmosphäre, gehalten von Ledermanschetten und Seilen, lag ich erneut dort und in einem mystisch-rituellen Zauber begann Sie Ihr Gemälde. Ich erschauerte dabei – mehr als sieben Mal, denn für die längeren Stücke musste sie mehrmals ansetzen. Ganz liebevoll bog sie die Drahtstücke, Eins um’s Andere, und verbrannte lächelnd meine Haut.

Auf dem Bild sieht man die neuen Stücke – geschwärzt und tief eingebrannt, neben dem alten, das ausgeheilt und eigentlich erhaben und weiß, jetzt durch die Hitze der neuen Linien aber gerötet ist.

Die letzten Linien, die fast auf der Schulter saßen, ertrug ich tapfer im Schneidersitz – ganz still sitzend, ohne mich in Seile fallen lassen zu können – und ohne mich zu bewegen. Oh, ich liebe diese Art von “Schmerz” – ich liebe Feuer, ich liebe glühendes Metall – so viel mehr als Wachstropfen – ich genieße es, wie sich die beißende Hitze in meine Haut frisst, wie sie unscharf wird, sich ausbreitet und in ein wohliges Pochen übergeht.

Ich liebe den Aspekt, dass es ewig zu sehen sein wird – doch wenn ich mich nicht bremse, oder meine Gespielin diese Kunstwerke an schwer zu erfüllende Bedingungen knüpft, werde ich irgendwann aus Sucht davon übersät sein.

Romantik

Montag, 28. Juni 2010

Romantik ist mir sehr wichtig. Meine Partnerin würde sagen, mein Sinn für Romantik sei morbide und merkwürdig und fernab der eigentlichen Bedeutung des Wortes – doch ich fühle mich sehr wohl damit. Rosen sind romantisch, solange sie Dornen haben. Und Blut ist es. Ja. Und fast alle Symbole die diesen wundervollen Zustand vereinen, kamen in einem unschuldigen Wunsch zusammen, den mir meine Gespielin nach unserem Stadtspaziergang erfüllte.

Wir saßen gemeinsam am steinernen Tisch im Wohnzimmer und schnitten das Bündel mit den 20 roten Rosen auf. Taufrisch waren sie noch, trotzdem ich sie so lange getragen hatte (Ich glaube, für einen “Wolle Rose kaufen?” – Typen gehalten zu werden war mir am Ende noch peinlicher als mein Make-Up). Wir sortierten sie nach Schönheit der Blüten – sortierten auf diese Art 4 Stück für meine Gespielin aus. Vier, die hübsch und Ihrer würdig waren… (weiterlesen…)

Neue Weiten

Sonntag, 27. Juni 2010

Auf das vergangene Wochenende haben wir uns schon Monate davor gefreut: Es stand wieder ein Tausch an. Ich durfte zu meiner Spielfreundin, und meine Partnerin bekam Besuch von ihrem Gespielen und wir hatten viel vor :) Inspiriert von einer Buchserie hatte die zauberhafte Frau, die ich besuchen durfte, Ihre dominante Seite lieben gelernt und wollte sie gern einmal als sie selbst ausleben – als Sie selbst. Nicht in einer Rolle, wie ich das schon einmal sehr genossen habe, sondern so wie wir uns kennen. Spielen mit echten Gefühlen, Reaktionen, Wünschen – kein Verstecken hinter Masken. Ich fand die Idee wundervoll und zitterte – ich kenne Ihre Fantasie und Kreativität ja – schon erwartungsvoll.

Am ersten Abend waren wir beide noch geschafft vom Tage – wir haben fein zusammen gegessen und ganz viel erzählt. Mir ist diese Frau so wichtig und teuer – uns verbindet weit mehr als die Spiele mit Macht es tun könnten – wir sind uns seelisch unheimlich nahe, so dass wir aneinandergekuschelt auf dem Sofa lagen und bis spät in die Nacht erzählten – und dann zu Bett gingen.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück begann ihr Spiel. Sie hatte sich vorher schon viele Gedanken darüber gemacht, wie sie mich wohl motivieren könnte. Mit Druckmitteln, mit Schmerzen, mit Gewalt? Nun – das hätte sicher funktioniert, aber ihr ist etwas anderes eingefallen. Denn vor einiger Zeit hatte sie mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt: Von Ihr gezeichnet zu werden. Das hat sie in Form eines Brandings getan. Eines, das sie Stück für Stück selbst ersonnen, die Elemente aus Kupferdraht geboten und nach und nach auf meinen Oberarm gebrannt hat. Das war ein so überwältigendes Ereignis – und seit dem vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens einmal selig lächelnd darüberstreiche. (weiterlesen…)

Unter aller Augen

Mittwoch, 17. März 2010

BDSM ist für mich nichts Peinliches. Wenn das Thema unter Freunden in diese Richtung driftet dann mache ich keinen Hehl daraus, wie ich dazu stehe. Also – ihr kennt das: Man lässt Aspekte durchblitzen, die andere auch als Witz auffassen könnten, doch mit engeren Freunden spreche ich ganz offen darüber. Und viele davon sind ja selbst mehr als neugierig ;)

Ja aber – es gibt darüber-sprechen, es gibt auch die kleinen Gesten im Alltag, die ich genieße – nun – und dann gibt es Spielen vor anderen Menschen – auf Partys. Und was das angeht hatte ich vor Kurzem meine Premiere.

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Eine Zeitreise

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Ich bin ein leidenschaftlicher Rollenspieler – im ganz normalen nicht-perversen Sinne. Mit Würfeln und Stift und Papier und so :) Und ich liebe den Gedanken, zeitweise eine andere Person zu spielen. Es ist befreiend, auf eine Art. Und so kam es, dass ich diesen Gedanken mit in ein Spiel nehmen wollte. In dem Spiel wollte ich eine Zofe sein. Eine, die sich ihres Status und Ihrer Abhängigkeit bewusst ist – und ihrer Herrin ergeben dient. Ich habe diesen Wunsch geäußert, ihn meinem Baum anvertraut und – nun – eines Tages ging er in Erfüllung.

Schon Tage und Wochen bevor ich mich an jenem Freitag in den Zug zu meiner Spielgefährtin setzte, säumten Träume meine Abendstunden – jene, während denen man wachliegt und die Gedanken schweifen lässt – und mehr und mehr auch solche die in den Zeiten kommen, in denen ich mich eigentlich auf andere Dinge konzentrieren sollte. All zu verlockend war die Vorstellung und so groß meine Erwartungen. Und dazu kam die Gewissheit, dass sie übertroffen werden würden – denn … das war bei geplanten Spielen mit Ihr immer so.

An diesem Tag fuhr ich also mit dem Zug in Ihre Stadt – sie würde mich am Bahnhof treffen. Und mein Herz schlug ganz aufgeregt als ich sie erwartete und sie auf mich zukam. Sie trug Handschuhe, damit sie Brennnesseln, die sie mir – zu einem hübschen Strauß gebunden – überreichte, nicht stachen. Ich hätte sie umarmen können für solch einen schönen Auftackt – und tat es auch. Wir hatten uns wie immer viel zu lange nicht gesehen. Die Fahrt in Ihre Wohnung verging wie im Fluge – und als wir dort waren, standen wir uns im Flur gegenüber. Wir wussten, was geschehen würde: Wir umarmten uns – und verabschiedeten uns. Bevor wir auseinandergingen überreichte ich ihr unser Buch. Ein Buch, dem wir unsere Gefühle und Gedanken über Vergangenes und – vor allem – füreinander anvertrauten. Auf den letzten Seiten hatte ich einige Träume für unser Zofenspiel niedergeschrieben – in dem Wissen, dass solch Zeilen nach diesem Erlebnis ganz anders aussehen würden.

Dann schickte sie mich ins Badezimmer – in dem Wissen dass, wenn ich es verlassen würde, sie nicht mehr sie und ich nicht mehr ich sein würde.

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Im Badezimmer lag ein fein zusammengelegtes Kleidungsstück, darauf  ein Staubwedel und zwei Haarspangen. Dazu ein Brief, den ich mit zitternden Händen auseinanderfaltete. Hübsch verziert war er, und führte mich in die Situation ein, in der ich mich befinden würde, wenn ich aus dem Zimmer trat. In einer Sprache, die wundervoll in ein spätes 19. Jahrhundert passte, in dem unser Spiel in etwa angesiedelt war, erfuhr ich, dass ich von einem abgelegenen Hof außerhalb der Stadt stammte, und sich die Bedienstete der Herrin des Hauses verletzt hätte. Ich sollte für sie einspringen. In diesen Text waren auf wundervolle Weise auch meine Kleidungsvorschriften eingewoben – die Herrin mochte es nämlich nicht, wenn man sich anmaßte, eigene Kleidung – neben der gestellten – zu tragen. Diese bestand aus einer Schürze – die meine Spielpartnerin eigenes für mich genäht hatte – und den Haarspangen. Sonst nichts.

Außerdem standen dort einige Ausblicke auf den Tag. Wenn ich das Bad verließ, würde das Spiel beginnen. Ich hatte mich zu kleiden, den Abwasch zu erledigen und Frühstück für die Herrin zu bereiten – und es Ihr ans Bett zu bringen. Ich legte all meine Kleidung ab – auch zwei Sterne an einer Kette, die mich immer beschützt hatten, und kleidete mich in die Schürze, steckte mir die beiden Haarspangen an und … ja – und zitterte. Ich hatte wahrlich Angst, diesen Raum zu verlassen – vor Unsicherheit und… ja – ich musste mich wirklich zwingen! Und das tat ich auch. Lange genug hatte ich es hinausgezögert. Ich wusste, meine Herrin würde schlafen, ich muss mich beeilen und doch leise sein um sie nicht zu wecken und verließ das Zimmer. (weiterlesen…)

Mein “erstes Mal”

Montag, 14. Dezember 2009

BDSM ist für mich ein wichtiger, wundervoller Teil meines Lebens. Eine gewisse Freude daran anderen Dinge aufzutragen und (damals noch unbewusst) zu “beherrschen” hatte ich schon früh in mir entdeckt. Aber ich bin seit dem einen weiten Weg gegangen.Jeder der BDSM als eine Form der Liebe und der Bereicherung für sich entdeckt hat, muss irgendwann erste Schritte in der Richtung unternommen haben. Von meinen ersten wackeligen Gehversuchen mag ich hier berichten.

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In Gesellschaft spielen

Sonntag, 13. Dezember 2009

Heute war ich das erste mal in einem SM-Club, und – wieder einmal – zufälltig reingeraten. Mit ein paar gleichaltrigen machte ich mich auf den Weg in diesen doch recht familiär anmutenen Club. Ich hatte erst ein bisschen Angst, und eine verbissene Vorstellung von dem was dort vorgehen mag, und als wir vor der Tür standen und ab und zu ein paar Schreie von innen hörten wurde mir mulmig. Aber jetzt gab es kein Kneifen mehr und wir gingen hinein. Die herzliche Tresenkraft öffnete uns die Tür und uns bot ein Blick in diesen Club. Im ersten Augenblick sah es aus wie eine ganz normale Kneipe, nur eben mit etwas anders angezogenen Leuten, recht schick angezogen, und mit verhaltener, ja, fast stechender Grundstille im Raum. Nachdem wir alle “drinn” waren wurden wir in einen kleinen Raum hinter der Tür geführt, wo wir unsere Sachen ablegen konnten, und wer wollte sich auch noch umziehen konnten. Zur Einführung  stellte uns der Reinlasser noch kurz den Laden vor, mit den dort gültigen Regeln. Da wir doch allesammt noch etwas jung waren, warnte er uns noch einmal vor den älteren, die eventuell etwas ungehalten auf junge Menschen die zu ihren Neigungen stehen reagieren konnten. Aber nichtsdergleichen sollte an diesen abend passieren.

Aber durchaus fühlte ich mich etwas fremd unter den vielen, doch etwas elteren Menschen. Ich mit meinen mitte 20 stand nun vielen 30-40 jährigen, vielleicht noch älteren Männern und ein paar Frauen gegenüber in dem Raum. Einige vergnügten sich an aufgestellten Spielgeräten, und wiederum andere saßen auf bequemen Sitzmöbel und schauten der Szenerie einfach nur zu. Abe man muss dazu sagen, dass es auch nicht so viele Extremspielerreien gab, wie ich es mir vorher in meiner Phantasie ausgemalt hatte. Das kann aber auch daran liegen, dass man auch seperiert spielen konnte. Man musste sich ja auch nichts zwingendermaßen anschauen, konnte aber sich durchaus auch appetit an dem Spielen anderer holen.

Irgendwann fing Silvi, die uns dort hinngeführt hatte mit ihrem Sub an auch hier öffentlich zu spielen. Sie führte ihre Sklavin mit ein paar erzählungen ein, suchte sich mit ihr ein passendes Schlagwerkzeug aus, und kurbelte das kopfkino an. Sichtlich genossen die beide das Spiel, und auch für mich wurde es mehr und mehr interessanter dem Spielen zu folgen. Auch zogen die beiden die blicke anderer im Raum auf sich, als die Sklavin ein paar krazter über ihren Rücken bekarm und sie sich gegenseitig “aufheizten”. Sie steigerten sich langsam, und genossen die Blicke der anwesenen Personen. Eine schöne art der öffentlichen Demütigung, und man muss nicht mit dummen Kommentaren aus den Publikum rechnen, da klar ist, dass hier in diesen vier Wänden das Spielen das normalste auf der Welt ist. Daran sollte man sich gewöhnen, und so taute auch ich nach und nach etwas auf und genoss das Spiel der beiden.

Leider hatte ich selbst keinen Sub dasbei, um selbst ein paar Spielgeräte auszuprobieren, aber ich denke es ist eine sehr gute Gelegenheut, wenn man nicht ganz prüde ist, seinen Spieltrieb auf tolle Arten auszuleben. Es gibt tolle Einrichtungsgegenstände, die man sich nicht einfach so in die Wohnung stellt. Das ganze ist eher eine art Spielwohnzimmer für SM’ler – wohlgleich hier alles von vielen benutzt wird, und man dadurch gezwungen ist, ein paar dinge selbst zu beachten. Aber auch für die Bedürfnisse der Gäste ist besorgt, sodass an den richtigen Orten passende Utensilien zu finden sind.

Nach der Spielzession haben wir uns noch einiger zeit lang in entspannter Atmosphäre unterhalten, den abend ausklingen lassen und haben letztendlich in der Nacht den Heimweg angetreten. Für mich doch ein aufschlussreiches Erlebniss, das einige “Fehlbilder” in meinen Kopf korrierte. Aber ich weiß nicht, ob ich dort allein spielen würde, wenn ich nicht so viele junge begleitung hätte, und dort quasi als single auftauchen würde. Dafür wäre mir das Publikum dort doch etwas zu alt. Schade dass nicht noch mehr junge Menschen den Weg in solche Clubs finden. Also traut euch und besucht selbst mal einen!

Das erste mal ein einschnürendes Erlebniss

Samstag, 21. November 2009

Aus einer Einladung hin fuhr ich zu einem Anprobe-Erfühl-Test-Termin für Korsagen zu einem kleinen Produzenten hier in der Stadt. Es war ein doch recht spontaner Entschluss meinerseits und voller ungewissheit über die Dinge die mich dort erwarten könnten fuhr ich mit der Bahn und einem gewissen Kribbeln im Bauch zu der Veranstaltung. Was da nur auf much zukommen mag dachte ich noch bei mir und war schon fast am Ziel angekommen. Mittlerweile sogar schon mit kleinem Zittern in den Händen

Kaum im Laden angekommen habe ich mir die ausgestellten Stücke genauer angeschaut und dann ein Korsett anprobiert. Eins das über den gesammtn Oberkörper reichte und einen stolzen Preis hat. In meiner Vorstellung hatte ich zwar ein bisschen andere Vorstellungen von dem Gefühl im Korsett zu sein, aber in Realität war es für mich eine angenehme Enge, die ich an meiner Taillie die ganze Zeit leicht und beim tiefen Luftholen auch am ganzen Oberkörper spürte. Beim flachen Atmen ist es jedoch ein sehr angenehmes Gefühl am Körper und hat weniger von Drücken oder Quetschen, wie man es so kennt, da das Gefühl doch relativ gleichmäßig über eine große Fläche verteilt ist. Ein wenig wie eine enge, wohlige, unentfliehbare Umarmung, die mich umgab.
So eingeschlossen durchstöberte ich noch die anderen Modelle im Raum um ein Bild von den verschiedenen Stoffen zu erhalten. Auch probierte ich noch ein etwas “kürzeres” Korsett das nur bis zur Brust ging, aber ich habe mich gleich in mein Erstes verliebt. Und so glaube ich dass ich noch ein mal dorthin zurück kehren werden um eins für mich in Auftrag zu geben. Da nicht besonders viel an mir dran ist, wird es sogar noch enger als die Musterstücken die ich an hatte. Das war im Umfang 65.

Ob das denn immer alles gut geht?

Dienstag, 03. November 2009

So langsam bekomme ich Sorgen, dass mit meinem Sub aus der Fernerziehung etwas nicht ganz stimmt. Er sagte er hätte vor mir schon drei andere Herren gehabt und sei mit ihnen unzufrieden gewesen. Jetzt ist es so dass ich mit ihm unzufrieden bin. Ich habe ihn bisher eher Alltagsquälereien auferlegt, kaltes Duschen etc. um zu sehen, in wie Weit er mir folgt.
Nun aber da wir am Anfang über seine Tabus geschrieben haben, und dabei nur zwei Dinge gefallen sind, bin ich um so enttäuschter von seiner Verweigerung der aktuellen Wochenaufgabe. Er hat in der Öffentlichkeit eine gänzlich unperverse Aufgabe zu erledigen. Sie hat zwar etwas mit den Dingen zu tun, die er nicht von sich aus machen würde, aber es ist eine einfache Aufgabe. Er weigert sich noch und Ich weiß nur nicht genau ob es ein künstliches Aufbauschen ist oder sein Ernst, da er immer wieder versucht mir Bedauerungsäusserungen vorzuspielen.
Aber ich mag es zuzusehen, wie er sich dem Ende seiner zur Verfügung stehenden Zeit mit vollen Segeln nährt und somit auch den damit verbundenen Konsequenzen.
Ich hoffe damit eine Art Furcht zu erzeugen. Daher kommt auch eine “Erlösung durch sofortiger Strafe (wie er sich es vorstellt) gar nicht in die Tüte, wir sind schließlich nicht bei “Subbi-Wünsch-Dir-Was” oder “Top den Top!”.

Da ich denke, dass er eine falsche Vorstellung hegen könnte, davon was einen Sklaven ausmacht, werde ich vorerst meine Aufgaben so gestalten, dass diese bewusst wenig mit der direkten, körperlichen Bestrafung zu tun haben. Welche er sich erhofft und die zu einem Lustgewinn für ihn führen könnten. Schließlich ist er Mein und hat seine Ansprüche zurück zu stellen.
Wenn er erst einmal sein wirklichen Gehorsam zeigt kann ich auch im Gegenzug auf seine Wünsche bzw. Vorlieben eingehen.
Ich bin gespannt wie er das schafft und, ob nicht vielleicht alles früher ein Ende findet, als er sich das vorstellt. Zuckerbrot und Peitsche mal anders;)
Mal sehen ob er wenigstens seine Tagesaufgabe für heute in einem angemessenen Umfang erledig hat oder er vielleicht versucht mich zu veralbern.

Rache ist süß. Ich hoffe er hat gute Zähne.

Und wie heißt du?!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Zu einem Spiel gehören auch passende Namen, und da meines grade begonnen hat ist nun der Zeitpunkt gekommen einen Namen für meinen neuen Untergebenen zu finden. Nach einigen querlesen durch verschiedenen Seiten habe ich dazu auch mehrere Anregungen  gefunden, wie ich meinen Sklaven etwas passendes geben kann. Grundlegend überlegte ich mir ob ich ihm nicht lieber einen Anonymen gebe  um damit den Verlust seiner Identität zu unterstreichen. Da gibt es dann die Möglichkeit mit Zahlen, vielleicht auch lose Buchstabenkombinationen, ein bisschen wie im Knast und ist sicherlich eine Möglichkeit für harte Spielart. Aber da ich meinen Sklaven doch etwas Identität verleihen möchte, suchte ich nach einem richtigen Namen. Die einfachste, aber unkreativste Möglichkeit ist es einfach den Namen zu nehmen, der schon vorher zu ihm gehört hat, also von seinem vorherigen Meister. Da ich aber ihn von allem “alten” befreit haben möchte kam mir auch das nicht im Sinn. Nach einigen überlegen war mir klar dass für mich ein ganz alltäglicher Name wie aus einem Namenskatalog den man für Neugeborene verwendet nicht in Frage käme, und so schaute ich mir an, wie historisch Sklaven zu ihren Namen gekommen sind. So wurden z.b. bei afrikanischen Sklaven meist Rufnamen verwendet, die einen beschreibenden Charakter haben, so etwas wie “Langhals”, “Giftkopf” oder “Krummer”. Da ich noch nicht all zu viel über ihn wusste forschte ich weiter und bin bei den nächsten Sklavenhaltern in unserer Weltgeschichte stehen geblieben. Den Römern. Und da sie ja auch sehr viel unseres Kontinentes bevölkerten konnte ich mich auch mit den Gedanken anfreunden. Sie hatten damals auch Rufnamen, die sich jedoch in die Namen ihrer Besitzer änderten, wenn sie aus dessen Diensten entlassen wurden. Nun durchstöberte ich Auflistungen von historisch, altrömischen Namen, und habe jetzt den passenden gefunden: Furius.