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In Gesellschaft spielen

Sonntag, 13. Dezember 2009

Heute war ich das erste mal in einem SM-Club, und – wieder einmal – zufälltig reingeraten. Mit ein paar gleichaltrigen machte ich mich auf den Weg in diesen doch recht familiär anmutenen Club. Ich hatte erst ein bisschen Angst, und eine verbissene Vorstellung von dem was dort vorgehen mag, und als wir vor der Tür standen und ab und zu ein paar Schreie von innen hörten wurde mir mulmig. Aber jetzt gab es kein Kneifen mehr und wir gingen hinein. Die herzliche Tresenkraft öffnete uns die Tür und uns bot ein Blick in diesen Club. Im ersten Augenblick sah es aus wie eine ganz normale Kneipe, nur eben mit etwas anders angezogenen Leuten, recht schick angezogen, und mit verhaltener, ja, fast stechender Grundstille im Raum. Nachdem wir alle “drinn” waren wurden wir in einen kleinen Raum hinter der Tür geführt, wo wir unsere Sachen ablegen konnten, und wer wollte sich auch noch umziehen konnten. Zur Einführung  stellte uns der Reinlasser noch kurz den Laden vor, mit den dort gültigen Regeln. Da wir doch allesammt noch etwas jung waren, warnte er uns noch einmal vor den älteren, die eventuell etwas ungehalten auf junge Menschen die zu ihren Neigungen stehen reagieren konnten. Aber nichtsdergleichen sollte an diesen abend passieren.

Aber durchaus fühlte ich mich etwas fremd unter den vielen, doch etwas elteren Menschen. Ich mit meinen mitte 20 stand nun vielen 30-40 jährigen, vielleicht noch älteren Männern und ein paar Frauen gegenüber in dem Raum. Einige vergnügten sich an aufgestellten Spielgeräten, und wiederum andere saßen auf bequemen Sitzmöbel und schauten der Szenerie einfach nur zu. Abe man muss dazu sagen, dass es auch nicht so viele Extremspielerreien gab, wie ich es mir vorher in meiner Phantasie ausgemalt hatte. Das kann aber auch daran liegen, dass man auch seperiert spielen konnte. Man musste sich ja auch nichts zwingendermaßen anschauen, konnte aber sich durchaus auch appetit an dem Spielen anderer holen.

Irgendwann fing Silvi, die uns dort hinngeführt hatte mit ihrem Sub an auch hier öffentlich zu spielen. Sie führte ihre Sklavin mit ein paar erzählungen ein, suchte sich mit ihr ein passendes Schlagwerkzeug aus, und kurbelte das kopfkino an. Sichtlich genossen die beide das Spiel, und auch für mich wurde es mehr und mehr interessanter dem Spielen zu folgen. Auch zogen die beiden die blicke anderer im Raum auf sich, als die Sklavin ein paar krazter über ihren Rücken bekarm und sie sich gegenseitig “aufheizten”. Sie steigerten sich langsam, und genossen die Blicke der anwesenen Personen. Eine schöne art der öffentlichen Demütigung, und man muss nicht mit dummen Kommentaren aus den Publikum rechnen, da klar ist, dass hier in diesen vier Wänden das Spielen das normalste auf der Welt ist. Daran sollte man sich gewöhnen, und so taute auch ich nach und nach etwas auf und genoss das Spiel der beiden.

Leider hatte ich selbst keinen Sub dasbei, um selbst ein paar Spielgeräte auszuprobieren, aber ich denke es ist eine sehr gute Gelegenheut, wenn man nicht ganz prüde ist, seinen Spieltrieb auf tolle Arten auszuleben. Es gibt tolle Einrichtungsgegenstände, die man sich nicht einfach so in die Wohnung stellt. Das ganze ist eher eine art Spielwohnzimmer für SM’ler – wohlgleich hier alles von vielen benutzt wird, und man dadurch gezwungen ist, ein paar dinge selbst zu beachten. Aber auch für die Bedürfnisse der Gäste ist besorgt, sodass an den richtigen Orten passende Utensilien zu finden sind.

Nach der Spielzession haben wir uns noch einiger zeit lang in entspannter Atmosphäre unterhalten, den abend ausklingen lassen und haben letztendlich in der Nacht den Heimweg angetreten. Für mich doch ein aufschlussreiches Erlebniss, das einige “Fehlbilder” in meinen Kopf korrierte. Aber ich weiß nicht, ob ich dort allein spielen würde, wenn ich nicht so viele junge begleitung hätte, und dort quasi als single auftauchen würde. Dafür wäre mir das Publikum dort doch etwas zu alt. Schade dass nicht noch mehr junge Menschen den Weg in solche Clubs finden. Also traut euch und besucht selbst mal einen!

Das erste mal ein einschnürendes Erlebniss

Samstag, 21. November 2009

Aus einer Einladung hin fuhr ich zu einem Anprobe-Erfühl-Test-Termin für Korsagen zu einem kleinen Produzenten hier in der Stadt. Es war ein doch recht spontaner Entschluss meinerseits und voller ungewissheit über die Dinge die mich dort erwarten könnten fuhr ich mit der Bahn und einem gewissen Kribbeln im Bauch zu der Veranstaltung. Was da nur auf much zukommen mag dachte ich noch bei mir und war schon fast am Ziel angekommen. Mittlerweile sogar schon mit kleinem Zittern in den Händen

Kaum im Laden angekommen habe ich mir die ausgestellten Stücke genauer angeschaut und dann ein Korsett anprobiert. Eins das über den gesammtn Oberkörper reichte und einen stolzen Preis hat. In meiner Vorstellung hatte ich zwar ein bisschen andere Vorstellungen von dem Gefühl im Korsett zu sein, aber in Realität war es für mich eine angenehme Enge, die ich an meiner Taillie die ganze Zeit leicht und beim tiefen Luftholen auch am ganzen Oberkörper spürte. Beim flachen Atmen ist es jedoch ein sehr angenehmes Gefühl am Körper und hat weniger von Drücken oder Quetschen, wie man es so kennt, da das Gefühl doch relativ gleichmäßig über eine große Fläche verteilt ist. Ein wenig wie eine enge, wohlige, unentfliehbare Umarmung, die mich umgab.
So eingeschlossen durchstöberte ich noch die anderen Modelle im Raum um ein Bild von den verschiedenen Stoffen zu erhalten. Auch probierte ich noch ein etwas “kürzeres” Korsett das nur bis zur Brust ging, aber ich habe mich gleich in mein Erstes verliebt. Und so glaube ich dass ich noch ein mal dorthin zurück kehren werden um eins für mich in Auftrag zu geben. Da nicht besonders viel an mir dran ist, wird es sogar noch enger als die Musterstücken die ich an hatte. Das war im Umfang 65.