Eine Zeitreise

Geschrieben von Tristan am 23. Dezember 2009.

Ich bin ein leidenschaftlicher Rollenspieler – im ganz normalen nicht-perversen Sinne. Mit Würfeln und Stift und Papier und so :) Und ich liebe den Gedanken, zeitweise eine andere Person zu spielen. Es ist befreiend, auf eine Art. Und so kam es, dass ich diesen Gedanken mit in ein Spiel nehmen wollte. In dem Spiel wollte ich eine Zofe sein. Eine, die sich ihres Status und Ihrer Abhängigkeit bewusst ist – und ihrer Herrin ergeben dient. Ich habe diesen Wunsch geäußert, ihn meinem Baum anvertraut und – nun – eines Tages ging er in Erfüllung.

Schon Tage und Wochen bevor ich mich an jenem Freitag in den Zug zu meiner Spielgefährtin setzte, säumten Träume meine Abendstunden – jene, während denen man wachliegt und die Gedanken schweifen lässt – und mehr und mehr auch solche die in den Zeiten kommen, in denen ich mich eigentlich auf andere Dinge konzentrieren sollte. All zu verlockend war die Vorstellung und so groß meine Erwartungen. Und dazu kam die Gewissheit, dass sie übertroffen werden würden – denn … das war bei geplanten Spielen mit Ihr immer so.

An diesem Tag fuhr ich also mit dem Zug in Ihre Stadt – sie würde mich am Bahnhof treffen. Und mein Herz schlug ganz aufgeregt als ich sie erwartete und sie auf mich zukam. Sie trug Handschuhe, damit sie Brennnesseln, die sie mir – zu einem hübschen Strauß gebunden – überreichte, nicht stachen. Ich hätte sie umarmen können für solch einen schönen Auftackt – und tat es auch. Wir hatten uns wie immer viel zu lange nicht gesehen. Die Fahrt in Ihre Wohnung verging wie im Fluge – und als wir dort waren, standen wir uns im Flur gegenüber. Wir wussten, was geschehen würde: Wir umarmten uns – und verabschiedeten uns. Bevor wir auseinandergingen überreichte ich ihr unser Buch. Ein Buch, dem wir unsere Gefühle und Gedanken über Vergangenes und – vor allem – füreinander anvertrauten. Auf den letzten Seiten hatte ich einige Träume für unser Zofenspiel niedergeschrieben – in dem Wissen, dass solch Zeilen nach diesem Erlebnis ganz anders aussehen würden.

Dann schickte sie mich ins Badezimmer – in dem Wissen dass, wenn ich es verlassen würde, sie nicht mehr sie und ich nicht mehr ich sein würde.

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Im Badezimmer lag ein fein zusammengelegtes Kleidungsstück, darauf  ein Staubwedel und zwei Haarspangen. Dazu ein Brief, den ich mit zitternden Händen auseinanderfaltete. Hübsch verziert war er, und führte mich in die Situation ein, in der ich mich befinden würde, wenn ich aus dem Zimmer trat. In einer Sprache, die wundervoll in ein spätes 19. Jahrhundert passte, in dem unser Spiel in etwa angesiedelt war, erfuhr ich, dass ich von einem abgelegenen Hof außerhalb der Stadt stammte, und sich die Bedienstete der Herrin des Hauses verletzt hätte. Ich sollte für sie einspringen. In diesen Text waren auf wundervolle Weise auch meine Kleidungsvorschriften eingewoben – die Herrin mochte es nämlich nicht, wenn man sich anmaßte, eigene Kleidung – neben der gestellten – zu tragen. Diese bestand aus einer Schürze – die meine Spielpartnerin eigenes für mich genäht hatte – und den Haarspangen. Sonst nichts.

Außerdem standen dort einige Ausblicke auf den Tag. Wenn ich das Bad verließ, würde das Spiel beginnen. Ich hatte mich zu kleiden, den Abwasch zu erledigen und Frühstück für die Herrin zu bereiten – und es Ihr ans Bett zu bringen. Ich legte all meine Kleidung ab – auch zwei Sterne an einer Kette, die mich immer beschützt hatten, und kleidete mich in die Schürze, steckte mir die beiden Haarspangen an und … ja – und zitterte. Ich hatte wahrlich Angst, diesen Raum zu verlassen – vor Unsicherheit und… ja – ich musste mich wirklich zwingen! Und das tat ich auch. Lange genug hatte ich es hinausgezögert. Ich wusste, meine Herrin würde schlafen, ich muss mich beeilen und doch leise sein um sie nicht zu wecken und verließ das Zimmer. Weiterlesen »

Ein gemeinsamer Anfang

Geschrieben von Aythe am 14. Dezember 2009.

Ich bin vorhin von einer Freundin gefragt worden, wie man eigentlich als Dom einen neuen Sub aufnimmt. Nun eine genaue Faustregel gibt es dafür wohl nicht aber um ihre Frage zu beantworten wie ich das auf eine wie ich finde für beide Seiten schöne Art und Weise hand habe mag ich ihr eben einen kurzen Blogeintrag dazu schreiben.

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Mein “erstes Mal”

Geschrieben von Aythe am 14. Dezember 2009.

BDSM ist für mich ein wichtiger, wundervoller Teil meines Lebens. Eine gewisse Freude daran anderen Dinge aufzutragen und (damals noch unbewusst) zu “beherrschen” hatte ich schon früh in mir entdeckt. Aber ich bin seit dem einen weiten Weg gegangen.Jeder der BDSM als eine Form der Liebe und der Bereicherung für sich entdeckt hat, muss irgendwann erste Schritte in der Richtung unternommen haben. Von meinen ersten wackeligen Gehversuchen mag ich hier berichten.

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In Gesellschaft spielen

Geschrieben von krieczemyn am 13. Dezember 2009.

Heute war ich das erste mal in einem SM-Club, und – wieder einmal – zufälltig reingeraten. Mit ein paar gleichaltrigen machte ich mich auf den Weg in diesen doch recht familiär anmutenen Club. Ich hatte erst ein bisschen Angst, und eine verbissene Vorstellung von dem was dort vorgehen mag, und als wir vor der Tür standen und ab und zu ein paar Schreie von innen hörten wurde mir mulmig. Aber jetzt gab es kein Kneifen mehr und wir gingen hinein. Die herzliche Tresenkraft öffnete uns die Tür und uns bot ein Blick in diesen Club. Im ersten Augenblick sah es aus wie eine ganz normale Kneipe, nur eben mit etwas anders angezogenen Leuten, recht schick angezogen, und mit verhaltener, ja, fast stechender Grundstille im Raum. Nachdem wir alle “drinn” waren wurden wir in einen kleinen Raum hinter der Tür geführt, wo wir unsere Sachen ablegen konnten, und wer wollte sich auch noch umziehen konnten. Zur Einführung  stellte uns der Reinlasser noch kurz den Laden vor, mit den dort gültigen Regeln. Da wir doch allesammt noch etwas jung waren, warnte er uns noch einmal vor den älteren, die eventuell etwas ungehalten auf junge Menschen die zu ihren Neigungen stehen reagieren konnten. Aber nichtsdergleichen sollte an diesen abend passieren.

Aber durchaus fühlte ich mich etwas fremd unter den vielen, doch etwas elteren Menschen. Ich mit meinen mitte 20 stand nun vielen 30-40 jährigen, vielleicht noch älteren Männern und ein paar Frauen gegenüber in dem Raum. Einige vergnügten sich an aufgestellten Spielgeräten, und wiederum andere saßen auf bequemen Sitzmöbel und schauten der Szenerie einfach nur zu. Abe man muss dazu sagen, dass es auch nicht so viele Extremspielerreien gab, wie ich es mir vorher in meiner Phantasie ausgemalt hatte. Das kann aber auch daran liegen, dass man auch seperiert spielen konnte. Man musste sich ja auch nichts zwingendermaßen anschauen, konnte aber sich durchaus auch appetit an dem Spielen anderer holen.

Irgendwann fing Silvi, die uns dort hinngeführt hatte mit ihrem Sub an auch hier öffentlich zu spielen. Sie führte ihre Sklavin mit ein paar erzählungen ein, suchte sich mit ihr ein passendes Schlagwerkzeug aus, und kurbelte das kopfkino an. Sichtlich genossen die beide das Spiel, und auch für mich wurde es mehr und mehr interessanter dem Spielen zu folgen. Auch zogen die beiden die blicke anderer im Raum auf sich, als die Sklavin ein paar krazter über ihren Rücken bekarm und sie sich gegenseitig “aufheizten”. Sie steigerten sich langsam, und genossen die Blicke der anwesenen Personen. Eine schöne art der öffentlichen Demütigung, und man muss nicht mit dummen Kommentaren aus den Publikum rechnen, da klar ist, dass hier in diesen vier Wänden das Spielen das normalste auf der Welt ist. Daran sollte man sich gewöhnen, und so taute auch ich nach und nach etwas auf und genoss das Spiel der beiden.

Leider hatte ich selbst keinen Sub dasbei, um selbst ein paar Spielgeräte auszuprobieren, aber ich denke es ist eine sehr gute Gelegenheut, wenn man nicht ganz prüde ist, seinen Spieltrieb auf tolle Arten auszuleben. Es gibt tolle Einrichtungsgegenstände, die man sich nicht einfach so in die Wohnung stellt. Das ganze ist eher eine art Spielwohnzimmer für SM’ler – wohlgleich hier alles von vielen benutzt wird, und man dadurch gezwungen ist, ein paar dinge selbst zu beachten. Aber auch für die Bedürfnisse der Gäste ist besorgt, sodass an den richtigen Orten passende Utensilien zu finden sind.

Nach der Spielzession haben wir uns noch einiger zeit lang in entspannter Atmosphäre unterhalten, den abend ausklingen lassen und haben letztendlich in der Nacht den Heimweg angetreten. Für mich doch ein aufschlussreiches Erlebniss, das einige “Fehlbilder” in meinen Kopf korrierte. Aber ich weiß nicht, ob ich dort allein spielen würde, wenn ich nicht so viele junge begleitung hätte, und dort quasi als single auftauchen würde. Dafür wäre mir das Publikum dort doch etwas zu alt. Schade dass nicht noch mehr junge Menschen den Weg in solche Clubs finden. Also traut euch und besucht selbst mal einen!

Das erste mal ein einschnürendes Erlebniss

Geschrieben von krieczemyn am 21. November 2009.

Aus einer Einladung hin fuhr ich zu einem Anprobe-Erfühl-Test-Termin für Korsagen zu einem kleinen Produzenten hier in der Stadt. Es war ein doch recht spontaner Entschluss meinerseits und voller ungewissheit über die Dinge die mich dort erwarten könnten fuhr ich mit der Bahn und einem gewissen Kribbeln im Bauch zu der Veranstaltung. Was da nur auf much zukommen mag dachte ich noch bei mir und war schon fast am Ziel angekommen. Mittlerweile sogar schon mit kleinem Zittern in den Händen

Kaum im Laden angekommen habe ich mir die ausgestellten Stücke genauer angeschaut und dann ein Korsett anprobiert. Eins das über den gesammtn Oberkörper reichte und einen stolzen Preis hat. In meiner Vorstellung hatte ich zwar ein bisschen andere Vorstellungen von dem Gefühl im Korsett zu sein, aber in Realität war es für mich eine angenehme Enge, die ich an meiner Taillie die ganze Zeit leicht und beim tiefen Luftholen auch am ganzen Oberkörper spürte. Beim flachen Atmen ist es jedoch ein sehr angenehmes Gefühl am Körper und hat weniger von Drücken oder Quetschen, wie man es so kennt, da das Gefühl doch relativ gleichmäßig über eine große Fläche verteilt ist. Ein wenig wie eine enge, wohlige, unentfliehbare Umarmung, die mich umgab.
So eingeschlossen durchstöberte ich noch die anderen Modelle im Raum um ein Bild von den verschiedenen Stoffen zu erhalten. Auch probierte ich noch ein etwas “kürzeres” Korsett das nur bis zur Brust ging, aber ich habe mich gleich in mein Erstes verliebt. Und so glaube ich dass ich noch ein mal dorthin zurück kehren werden um eins für mich in Auftrag zu geben. Da nicht besonders viel an mir dran ist, wird es sogar noch enger als die Musterstücken die ich an hatte. Das war im Umfang 65.

Ob das denn immer alles gut geht?

Geschrieben von krieczemyn am 03. November 2009.

So langsam bekomme ich Sorgen, dass mit meinem Sub aus der Fernerziehung etwas nicht ganz stimmt. Er sagte er hätte vor mir schon drei andere Herren gehabt und sei mit ihnen unzufrieden gewesen. Jetzt ist es so dass ich mit ihm unzufrieden bin. Ich habe ihn bisher eher Alltagsquälereien auferlegt, kaltes Duschen etc. um zu sehen, in wie Weit er mir folgt.
Nun aber da wir am Anfang über seine Tabus geschrieben haben, und dabei nur zwei Dinge gefallen sind, bin ich um so enttäuschter von seiner Verweigerung der aktuellen Wochenaufgabe. Er hat in der Öffentlichkeit eine gänzlich unperverse Aufgabe zu erledigen. Sie hat zwar etwas mit den Dingen zu tun, die er nicht von sich aus machen würde, aber es ist eine einfache Aufgabe. Er weigert sich noch und Ich weiß nur nicht genau ob es ein künstliches Aufbauschen ist oder sein Ernst, da er immer wieder versucht mir Bedauerungsäusserungen vorzuspielen.
Aber ich mag es zuzusehen, wie er sich dem Ende seiner zur Verfügung stehenden Zeit mit vollen Segeln nährt und somit auch den damit verbundenen Konsequenzen.
Ich hoffe damit eine Art Furcht zu erzeugen. Daher kommt auch eine “Erlösung durch sofortiger Strafe (wie er sich es vorstellt) gar nicht in die Tüte, wir sind schließlich nicht bei “Subbi-Wünsch-Dir-Was” oder “Top den Top!”.

Da ich denke, dass er eine falsche Vorstellung hegen könnte, davon was einen Sklaven ausmacht, werde ich vorerst meine Aufgaben so gestalten, dass diese bewusst wenig mit der direkten, körperlichen Bestrafung zu tun haben. Welche er sich erhofft und die zu einem Lustgewinn für ihn führen könnten. Schließlich ist er Mein und hat seine Ansprüche zurück zu stellen.
Wenn er erst einmal sein wirklichen Gehorsam zeigt kann ich auch im Gegenzug auf seine Wünsche bzw. Vorlieben eingehen.
Ich bin gespannt wie er das schafft und, ob nicht vielleicht alles früher ein Ende findet, als er sich das vorstellt. Zuckerbrot und Peitsche mal anders;)
Mal sehen ob er wenigstens seine Tagesaufgabe für heute in einem angemessenen Umfang erledig hat oder er vielleicht versucht mich zu veralbern.

Rache ist süß. Ich hoffe er hat gute Zähne.

Fahrstuhlmusik, Poetisches und Porngrind…

Geschrieben von Aythe am 29. Oktober 2009.

Sessions und Musik… Eine wirkliche Geschmackfrage ob man während seiner Sessions Musik im Hintergrund laufen haben mag. Die eine Seite meiner Freunde war wirklich angetan und sagte mir, dass sie selbst Musik dabei bevorzugen würden. Weil sie Atmosphäre aufbaut und Stimmungen schafft. Ein Dom ließ verlauten das er sich mit Musik sicherer fühlen würde, während es für den Sub ein angenehmer zusätzlicher Sinneseindruck sein kann. Die Gegner von Musik während Sessions halten dagegen das sie ohnehin nichts davon mitbekommen würden und gerade “typische Playpartymusik” (Him, Rammstein…) sie sogar abstoßen würde. Es ist also schwierig den richtigen Weg für Beide (oder Drei, oder Vier oder Viele – je nachdem wer alles mitspielen darf ^^) zu finden….

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Und wie heißt du?!

Geschrieben von krieczemyn am 29. Oktober 2009.

Zu einem Spiel gehören auch passende Namen, und da meines grade begonnen hat ist nun der Zeitpunkt gekommen einen Namen für meinen neuen Untergebenen zu finden. Nach einigen querlesen durch verschiedenen Seiten habe ich dazu auch mehrere Anregungen  gefunden, wie ich meinen Sklaven etwas passendes geben kann. Grundlegend überlegte ich mir ob ich ihm nicht lieber einen Anonymen gebe  um damit den Verlust seiner Identität zu unterstreichen. Da gibt es dann die Möglichkeit mit Zahlen, vielleicht auch lose Buchstabenkombinationen, ein bisschen wie im Knast und ist sicherlich eine Möglichkeit für harte Spielart. Aber da ich meinen Sklaven doch etwas Identität verleihen möchte, suchte ich nach einem richtigen Namen. Die einfachste, aber unkreativste Möglichkeit ist es einfach den Namen zu nehmen, der schon vorher zu ihm gehört hat, also von seinem vorherigen Meister. Da ich aber ihn von allem “alten” befreit haben möchte kam mir auch das nicht im Sinn. Nach einigen überlegen war mir klar dass für mich ein ganz alltäglicher Name wie aus einem Namenskatalog den man für Neugeborene verwendet nicht in Frage käme, und so schaute ich mir an, wie historisch Sklaven zu ihren Namen gekommen sind. So wurden z.b. bei afrikanischen Sklaven meist Rufnamen verwendet, die einen beschreibenden Charakter haben, so etwas wie “Langhals”, “Giftkopf” oder “Krummer”. Da ich noch nicht all zu viel über ihn wusste forschte ich weiter und bin bei den nächsten Sklavenhaltern in unserer Weltgeschichte stehen geblieben. Den Römern. Und da sie ja auch sehr viel unseres Kontinentes bevölkerten konnte ich mich auch mit den Gedanken anfreunden. Sie hatten damals auch Rufnamen, die sich jedoch in die Namen ihrer Besitzer änderten, wenn sie aus dessen Diensten entlassen wurden. Nun durchstöberte ich Auflistungen von historisch, altrömischen Namen, und habe jetzt den passenden gefunden: Furius.

Der Neue

Geschrieben von krieczemyn am 28. Oktober 2009.

So schnell kann es manchmal gehen, dass man Dinge tut die man nicht großartig plant. So hat auch am gestrigen Tag ein Sub seinen Top gefunden, nichts weltbewegendes, aber für Beide doch ein besonderer Moment. Für mich ist es mein erster Fern-Sub und von daher bin ich schon jetzt gespannt, wie sich die Situation entwickelt.
Als wir mit einander geschrieben haben ist es eher als spaßige Idee entstanden,
jedoch habe ich recht schnell gefallen daran gefunden Herr über ein mir unbekannten Menschenzu werden und doch auch Einfluss auf ihn auszuüben. Weiterlesen »

Duell bei Mondaufgang

Geschrieben von Tristan am 26. Oktober 2009.

Duellforderungen haben etwas wundervoll Symbolträchtiges. Das kann wohl niemand bestreiten, nicht wahr? Doch kaum jemand ist schon einmal gefordert worden – und hat eines bestanden. Das ist ja auch kein Wunder – schaut man sich einmal an, was es da gibt: Einen Handschuh vor die Füße geworfen zu bekommen ist eine Aufforderung zum Duell bis zum ersten Treffer. Lächerlich, nicht wahr? Und dann noch mit einem Degen! Ich meine – ein Degen! Das ist nicht einmal eine Waffe! Damit kämpft man nicht, damit tanzt man! *schüttelt den Kopf*

Einen Handschuh ins Gesicht zu bekommen fordert ein Duell bis zum Tod. So weit wollen wir doch nicht gehen, oder? Ein auf die Brust geworfener – das wäre bis zum ersten Blut. Ein wenig langweilig.

Nun – so standen wir vor gleich zwei Problemen. Wir wollten eine schönere Siegbedingung – und angemessene Waffen. Die Eingebung ereilte uns auf einem Mittelaltermarkt in Holland, am Stand eines Bogenmachers. Ganz viele Pfeilspitzen hatte er ausliegen – und wir suchten uns zwei wundervolle aus: 5 cm lang, aus schönem Stahl. Jeder von uns sollte daraus ein Messer bauen – mit den eigenen Händen, die Spitze anschleifen, und wir würden uns an einem besonderen Ort treffen, unter dem Mantel der Nacht – und unser Duell austragen.

Pfeilmesser

Nicht bis zum Tode. Nicht bis zum ersten Treffer oder zum ersten Blut. Sondern bis jemand von uns aufgibt. Weiterlesen »